maischberger: JuSo-Chef Türmer stellt SPD-Spitze infrage
- maischberger: In der ARD-Talksendung geht es diesmal um SPD-interne Kritik und die Frage nach Verantwortung an der Parteispitze.
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maischberger. Der JuSo-Vorsitzende Philipp Türmer hat in der ARD-Talksendung „maischberger“ seine Kritik an der SPD-Spitze bekräftigt. Dabei geht es ihm nicht um eine reine Personaldebatte, sondern um Verantwortung dafür, die Probleme der Partei zu lösen.
Türmer sagt: „Ich stimme allen zu, die sagen, die Probleme meiner Partei gehen tiefer als irgendwelche Personalfragen. Aber am Ende müssen natürlich schon die Vorsitzenden auch Verantwortung übernehmen, diese Probleme zu lösen“, sagt Türmer in der ARD-Talksendung „maischberger“.
Wen Türmer besonders in der Pflicht sieht
Ausdrücklich verweist Türmer dabei vor allem auf SPD-Parteichef Lars Klingbeil. Bärbel Bas, die gemeinsam mit Klingbeil an der Spitze steht, ordnet er anders ein: Sie sei erst seit einem Jahr SPD-Chefin, Klingbeil hingegen „ist schon seit fünf Jahren im Amt“.
Auch mit Blick auf die wichtigen Landtagswahlen im Herbst hält Türmer parteiinterne Kritik für legitim. Er fragt: „Was wäre die Alternative zu dem, was ich gesagt habe?“
maischberger: „Keine Jobgarantie“ für die Vorsitzenden
Als JuSo-Vorsitzender könne er keine „Jobgarantie für die Vorsitzenden, völlig leistungslos“ geben, so Türmer. Und er ergänzt mit Blick auf ein bedingungsloses Weitermachen: „Das fände ich aber wirklich verrückt“, sagt der JuSo-Chef bei „maischberger“.[red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |