Krankenstand in Baden-Württemberg sinkt leicht – Psyche steigt
- Laut der Analyse gab es weniger Atemwegserkrankungen. (Symbolbild)
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Baden-Württemberg. Für Beschäftigte im Südwesten ist der Krankenstand im ersten Halbjahr leicht gesunken. In Baden-Württemberg lag er nach einer Analyse der DAK-Gesundheit bei 4,4 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahreszeitraum.
Damit waren von Januar bis Juni im Schnitt 44 von 1.000 Arbeitnehmern pro Tag krankgeschrieben. Die Auswertung stützt sich auf Daten von rund 243.700 DAK-versicherten Beschäftigten im Land.
Weniger Fehltage wegen Erkältungen
Hauptgrund für den Rückgang waren laut Analyse weniger Atemwegserkrankungen. In diesem Bereich gingen die Fehltage um 22 Prozent zurück. Je 100 Beschäftigte sank der Wert von 195 auf 152 Tage. Erkältungskrankheiten bleiben dennoch der häufigste Grund für Krankschreibungen. Dahinter folgen Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen.
Psychische Erkrankungen nehmen zu
Gegen den Trend stiegen Krankschreibungen wegen psychischer Erkrankungen um 11 Prozent. Auch die durchschnittliche Dauer einer Erkrankung nahm leicht zu. Sie erhöhte sich von 9,0 auf 9,2 Tage. dpa/red
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |