Hundertdreizehn: WDR feiert drei Preise beim Fernsehpreis 2026
- Hundertdreizehn: Die Koproduktion gewinnt beim Deutschen Fernsehpreis 2026 die Auszeichnung als „Beste Drama-Serie“ in Köln.
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Hundertdreizehn. Drei Auszeichnungen beim Deutschen Fernsehpreis 2026 gehen an Produktionen mit WDR-Beteiligung, zwei davon unter WDR-Federführung. Verliehen wurde der Preis am 8. und 9. September in Köln.
Die Koproduktion Hundertdreizehn holte den Fernsehpreis als „Beste Drama-Serie“. Außerdem gewann Regisseurin Bettina Oberli für ihre Arbeit an der WDR-Serie naked in der Kategorie „Beste Regie Fiktion“.
WDR-Intendantin gratuliert und ordnet die Serien ein
WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau gratulierte den Teams: „Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern zur Anerkennung ihrer herausragenden Arbeit.“ Über Hundertdreizehn sagte sie: „Unsere Koproduktion ‚Hundertdreizehn‘ verbindet eine unglaublich erzählerische Kraft und ungewöhnliche Dramaturgie mit großen Themen wie Schuld, Verantwortung, Vergebung.“
Auch naked hob Vernau inhaltlich hervor: „Unsere ausgezeichnete Serie ‚naked‘ über Sexsucht und Co-Abhängigkeit zeigt, wie es im Fiktionalen durch eine aufwühlende und eindringliche Inszenierung gelingen kann, Menschen für schwierige Themen zu sensibilisieren und dadurch Raum für eine Auseinandersetzung zu schaffen.“
Hundertdreizehn: Warum die Serie diese Zahl ins Zentrum stellt
Hundertdreizehn nimmt eine Zahl als Ausgangspunkt, die aus einer Untersuchung des Bundesverkehrsministeriums stammt: Durchschnittlich 113 Menschen sind direkt oder indirekt betroffen, wenn ein Mensch tödlich verunglückt. Die Serie erzählt die Geschichten mehrerer unterschiedlicher Personen, die ein katastrophales Busunglück miteinander verbindet.
Die Regie übernahm Rick Ostermann, die Serienidee und Drehbücher stammen von Arndt Stüwe. Produziert wurde die Serie von Windlight Pictures und Satel Film in Koproduktion mit WDR, ORF und ARD Degeto Film für die ARD.
Noch ein Preis für ein Format mit WDR-Beteiligung
Neben den beiden Serien gab es eine weitere Auszeichnung für ein Format mit WDR-Beteiligung: Die Reality-Gameshow Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung gewann in der Kategorie „Beste Unterhaltung Reality“. Das Format basiert auf dem Gesellschaftsspiel „Die Wölfe von Düsterwald“ (Originaltitel: „Les Loups-Garous de Thiercelieux“) von Philippe des Pallières und Hervé Marly.
Beim Deutschen Fernsehpreis 2026 kam der WDR insgesamt auf 11 Nominierungen. Über die Preisträgerinnen und Preisträger entschied eine unabhängige Fachjury unter dem Vorsitz von Stephan Lamby. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |