Hubertus Meyer-Burckhardt – Ein Porträt: Was die Doku zeigt
- Hubertus Meyer-Burckhardt: Zum 70. Geburtstag läuft ein TV-Porträt im NDR Fernsehen und parallel in der ARD Mediathek.
- Foto: NDR Norddeutscher Rundfunk
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Hubertus Meyer-Burckhardt – Ein Porträt. Hubertus Meyer-Burckhardt wird 70, und das NDR Fernsehen zeigt dazu eine 60-minütige Dokumentation über den Moderator. Der Film läuft in der Nacht am 24. Juli auf den 25. Juli um 0 Uhr und steht außerdem in der ARD Mediathek.
Im Mittelpunkt stehen Stationen aus Meyer-Burckhardts Leben, das viele vor allem als Gastgeber der „NDR Talk Show“ kennen. Neben Einblicken in die Arbeit vor der Kamera geht es auch um seinen Blick auf das Älterwerden und die Frage, wie er seinen Alltag gestaltet.
Vom Theater bis zum Bestseller
Das Porträt erinnert daran, wie breit Meyer-Burckhardts Werdegang ist: Er arbeitete als Regieassistent am Hamburger Thalia Theater, war Kreativdirektor in einer internationalen Werbeagentur und später auch in Vorständen bei Axel Springer und ProSiebenSat.1. Dazu kommen Jahre als Filmproduzent, heute schreibt er Bücher und sitzt als Rateteammitglied bei „Kaum zu glauben“.
Der Programmdirektor Frank Beckmann fasst den Ton der Doku so zusammen: „Hubertus Meyer-Burckhardt ist der Grandseigneur der NDR Unterhaltung: Höflich, zugewandt und weltoffen nimmt er Menschen wirklich ernst – und genau das spürt man in diesem Porträt. Seine Neugier ist echt, sein Humor entwaffnend. Diese Doku zeigt einen Mann, der viele Leben in einem gelebt hat und dabei immer offen, interessiert und optimistisch geblieben ist. Genau das macht ihn zu einem der beliebtesten Moderatoren unseres Programms.“
Unterwegs, im Studio, auf Lesereise
Autorin Susanne Gliffe begleitet Meyer-Burckhardt unter anderem nach Mallorca, wo er mit seiner Ehefrau, der Journalistin und Buchautorin Dorothee Röhrig, Zeit verbringt. Außerdem schaut die Doku hinter die Kulissen der „NDR Talk Show“ und von „Kaum zu glauben“, begleitet ihn auf Lesereise in Norddeutschland und führt ihn auch ins Tuchmachermuseum Bramsche.
Meyer-Burckhardt spricht dabei auch über das, was ihn im Job und privat trägt: „Wenn man so eine Weile hier in diesem Unterhaltungsgewerbe ist, dann schälen sich ja gewisse Charaktereigenschaften heraus. Und ich habe zwei, ohne die ich mein ganzes Leben gar nicht hätte bewältigen können – und die stehen in jedem meiner Sakkos drin. Die eine Charaktereigenschaft ist Mut und die andere ist Humor. Und beides sind ja Charaktereigenschaften, die man sich immer wieder neu erarbeiten muss.“
Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter kommen zu Wort
In der Dokumentation sprechen neben Röhrig auch Personen, die Meyer-Burckhardt über Jahre begleitet haben: ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, Moderationskollegin Barbara Schöneberger, Schauspielerin Iris Berben sowie die Journalistinnen Alev Doğan und Christine Westermann. Außerdem sind Schulfreund und Schauspieler Stefan Hunstein und Managerin Ulrike Handel dabei.
Ein Leitgedanke zieht sich durch den Film: das Credo seiner Mutter „Glücklichsein ist eine Entscheidung“, das Meyer-Burckhardt bis heute als Lebensmotto beschreibt. „Ich habe einfach den Willen, meine Lebenszeit so zu bauen und zu gestalten, dass ich möglichst lächelnd durchgehe, und zwar gerade, wenn es dir vom Schicksal reinregnet“, so Meyer-Burckhardt. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |