Home: Episodenfilm zeigt, wie hart der Wohnungsmarkt zuschlägt
- Home: Maklerin Henni will Pit ein nicht ganz zufriedenstellendes Objekt andrehen.
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Home. Wohnungssuche, Warteschleifen, Wespenstich: Die SWR-Tragikomödie „Home“ (AT) greift genau die Alltagsnerven, die in Großstädten schnell zum Dauerzustand werden können. Die Dreharbeiten laufen bis Mitte August in Köln und Stuttgart.
Im Zentrum steht ein Episodenfilm von Autorin Sandra Schröder und Regisseurin Greta Benkelmann, der den „ganz normalen Wahnsinn“ rund um die Suche nach einem neuen Zuhause erzählt. Produziert entsteht „Home“ (AT) im Auftrag des SWR für die ARD.
Home: Worum es geht und wer im Fokus steht
Maklerin Henni zieht ihre Macht auf dem angespannten Wohnungsmarkt rücksichtslos durch und setzt dabei klare Bedingungen für Interessenten. Lavinia Wilson übernimmt die Rolle von Henni, Johannes Hegemann steht als Pit vor der Kamera, der mit befristetem Arbeitsvertrag selbst schwer vermittelbar ist und ihr „in Sachen Durchtriebenheit“ aus der Not heraus auf Augenhöhe begegnet.
Parallel begleitet der Film weitere Menschen, die der Wohnungsmarkt zunehmend unter Druck setzt. Malika und Ben suchen mit ihrem Sohn Thamir dringend eine neue Bleibe, während Maren nach dem Tod ihres Mannes als frisch Alleinerziehende um bezahlbaren Wohnraum ringt und dabei mit ihrer Stieftochter Fee aneckt.
Wie weit gehen die Figuren, um eine Wohnung zu bekommen?
Auch Rita und Hagen geraten unter Zugzwang, obwohl sie eine große Wohnung haben, denn Hagen sitzt im Rollstuhl und kann die Treppen nicht bewältigen, während Rita mit der Pflege überfordert ist. Enttäuschende Besichtigungen und immer neue Bewerbungen lassen die Wohnungssuchenden laut Stoffvorlage nicht unbedingt ihre besten Seiten zeigen.
Dabei überschreiten einige moralische Grenzen, es wird gelogen und betrogen, und die Wege der Protagonisten kreuzen sich und stoßen neue Ereignisse an. Neben Wilson und Hegemann gehören Ulrike Kriener, Michael Wittenborn, Sara Fazilat, Ulrich Brandhoff, Friederike Kempter und Holle Kirck zum Ensemble. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |