Großbaustelle am Hochrhein: Bahnstrecke dicht – das kommt auf Pendler zu

Umfangreiche Bauarbeiten beeinträchtigen die wichtige Bahnstrecke. (Archivbild) | Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
  • Umfangreiche Bauarbeiten beeinträchtigen die wichtige Bahnstrecke. (Archivbild)
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Hochrhein. Bahnreisende am Hochrhein müssen sich ab Sonntag, 26. April auf monatelange Zugausfälle einstellen. Zwischen Rheinfelden im Landkreis Lörrach und Erzingen im Landkreis Waldshut wird der Bahnverkehr wegen umfangreicher Bauarbeiten vollständig unterbrochen.

Grund ist die Elektrifizierung der Hochrheinbahn zwischen Basel und Erzingen. Gleichzeitig wird auch die Wutachtalbahn reaktiviert. Nach Angaben der Deutschen Bahn sollen die Arbeiten mehrere Monate dauern.

Busse ersetzen Züge

Für Fahrgäste richtet die Bahn einen Schienenersatzverkehr ein. Busse fahren auf der Strecke Basel. Waldshut. Erzingen im regelmäßigen Takt. Die Haltestellen sind an den Bahnhöfen ausgeschildert.

  • SEV zwischen Basel. Waldshut. Erzingen im 30 Minuten Takt
  • Ersatzbusse für Regionalexpress RE30 und Regionalbahn RB30
  • SEV im Wutachtal alle 120 Minuten
  • Beschilderte Haltestellen in Rheinfelden. Bad Säckingen und Waldshut

An den Haltestellen wird angezeigt, in welche Richtung die Busse fahren und welche Linie ersetzt wird.

Neue Haltepunkte und modernere Züge

Mit dem Ausbau entstehen auch neue Stationen. Geplant sind zusätzliche Haltepunkte in Rheinfelden Warmbach, Bad Säckingen Wallbach und Waldshut West. Die Bahnhöfe Waldshut, Lauchringen und Tiengen werden umfassend umgebaut.

Alle Stationen entlang der Hochrheinstrecke sollen künftig barrierefrei sein. Nach Abschluss der Arbeiten sollen moderne und leisere Elektrozüge fahren. Auch dichtere Takte im Regionalverkehr sind vorgesehen.

Die Hochrheinbahn verbindet die Landkreise Waldshut und Lörrach mit dem Wirtschaftszentrum Basel in der Schweiz und gilt als wichtige Pendlerstrecke.

Insgesamt investiert die Deutsche Bahn rund 434 Millionen Euro in das Projekt. Die Schweiz beteiligt sich mit umgerechnet rund 54,5 Millionen Euro. Der Abschnitt Waldshut. Erzingen soll im März 2027 wieder in Betrieb gehen. Der Abschnitt Rheinfelden. Waldshut im Juli 2027. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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