CSD Berlin: Queerbeauftragte Koch sieht Islamismus als Gefahr
- Sophie Koch: Die Queerbeauftragte der Bundesregierung spricht nach dem mutmaßlichen Anschlag auf den CSD in Berlin über Angst, Solidarität und Schutz.
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Berlin. Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf den CSD in Berlin zeigt sich die queere Community nach Worten der Queerbeauftragten der Bundesregierung, Sophie Koch (SPD), „erschüttert“. „Der Anschlag geht ins Herz unserer Community hinein“, sagte Koch in einem Interview beim Fernsehsender phoenix.
Gleichzeitig betonte sie auch, „froh, wie viel Solidarität auch gerade unserer Community zuteilwird“. Für Koch ist dabei ein Punkt zentral: Man müsse erkennen, dass Islamismus „ein riesiges Problem und auch eine Gefahr darstellt und dass eben Queerfeindlichkeit und Islamismus sehr eng verbunden sind und dass wir deswegen auch den Schutz der queeren Community endlich richtig, richtig ernst nehmen müssen“.
Was Sophie Koch jetzt fordert
Koch verwies außerdem auf steigende Straftaten und Gewalttaten gegen die queere Community. Das habe dazu geführt, dass sich viele in den vergangenen Jahren generell unsicherer gefühlt hätten.
„Ich glaube wir haben alle gewünscht, dass so etwas nie passiert, aber gleichermaßen ist nun mal die Stimmung gegen unsere Community leider schlechter geworden und deswegen kann ich mir auch vorstellen, dass viele nicht überrascht waren davon“, so Koch. Sie sagte zudem, in der gesamten Gesellschaft gebe es Kräfte, die versuchten zu spalten und die queere Community als Angriffspunkt nutzten.
Zusammenhalt als Reaktion
Deshalb müssten alle Menschen, die eine offene Gesellschaft wollten, „jetzt mehr denn je zusammenhalten und sichtbar sein für die Community“, sagte Koch bei phoenix. Das vollständige Interview steht bei phoenix online: phoenix.de/s/VdG . [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |