Bye-Bye Bellevue: So zieht der Bundespräsident für acht Jahre um
- Bundespräsident Steinmeier: In der Reportage geht es um den Umzug aus Schloss Bellevue in ein Übergangsquartier.
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Bye-Bye Bellevue - Der Bundespräsident zieht um. Schloss Bellevue gehört für viele fest zum Bild des Bundespräsidenten. Doch weil der Amtssitz in Berlin-Tiergarten grundsaniert werden muss, steht ein Umzug an, der nicht nur symbolisch ist, sondern auch ganz praktisch.
Für acht Jahre arbeitet das Staatsoberhaupt in einem Modulbau, mitsamt allem, was zum Amt gehört: von Akten und Bibliothek bis zur Küche für Staatsbankette, Staatsgeschirr und Standarte. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen dafür ebenfalls ihre Kisten packen.
Was im Übergangsquartier nicht mitkommen kann
Der neue Standort mitten in Berlins City bringt Einschränkungen, die man bei einem Amtssitz nicht unbedingt erwartet. Viele Kunstgegenstände aus Bellevue passen nicht zum nüchternen Bürobau oder sind schlicht zu groß.
Auch die Frösche aus dem Schlossteich finden dort keinen passenden Lebensraum, weil es kaum Grün gibt. Außerdem soll es am neuen Amtssitz in der Elisabeth-Abegg-Straße deutlich weniger Platz geben, etwa für anrollende Staatsgäste oder Sommerfeste.
Bye-Bye Bellevue - Der Bundespräsident zieht um: Sendetermine
Die 30-minütige Reportage von Tina Handel und Moritz Rödle begleitet den Umzug und schaut hinter die Kulissen. Sie geht unter anderem der Frage nach, warum das Schloss so marode ist, dass eine jahrelange Sanierung für Hunderte Millionen Euro nötig ist, und wer das Amt im Alltag arbeitsfähig hält.
Zu sehen ist der Film am 10. August um 23.20 Uhr im Ersten, in der ARD Mediathek läuft er ab 9. August. Das rbb Fernsehen zeigt ihn am 12. August um 20.15 Uhr. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |