Brennpunkt: Das Erste ändert Programm nach Anschlag beim CSD
- Brennpunkt: Das Erste zeigt am Abend eine Sondersendung zum Anschlag am Rande des CSD in Berlin und den laufenden Ermittlungen.
- Foto: ARD Das Erste
- hochgeladen von Wochenblatt Redaktion
Brennpunkt. Nach einem Terroranschlag am Rande der Feiern zum Christopher Street Day in Berlin nimmt Das Erste am 26. Juli kurzfristig eine Sondersendung ins Programm. Der rbb-Brennpunkt läuft ab 20.15 Uhr und dauert etwa 15 Minuten.
Im Berliner Tiergarten wurde dabei eine Frau getötet, weitere Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Die Polizei fahndet nach einem Tatverdächtigen.
Brennpunkt: Worum es in der Sondersendung geht
Moderiert von Sascha Hingst fragt die Sendung unter anderem, wie der „polizeibekannte mutmaßliche Täter“ offenbar durchs Raster fallen konnte. Außerdem geht es darum, wie die queere Community und wie die Gesellschaft mit dem Anschlag umgeht.
Als Verdächtiger gilt laut Angaben in der Ankündigung ein 21-jähriger Abdul B. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) nennt dabei ein islamistisches Motiv und sagt, der Mann habe versucht, sich der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) anzuschließen.
So verschiebt sich der Abend im Ersten
Durch den Brennpunkt ändert Das Erste den Ablauf des Abends. Die tagesthemen (20 Minuten) schließen um 22 Uhr direkt an den Tatort an.
Zusätzlich zur Live-Untertitelung bietet die ARD die Sendung auch mit einer Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache an, als Live-Stream im Internet und über HbbTV. Im Anschluss steht der Brennpunkt in der ARD Mediathek zum Abruf bereit. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |