Warum jetzt Fische im Ostparkweiher unter Strom gesetzt werden

Für die Nordmainische S-Bahn untersucht die Deutsche Bahn den Fischbestand im Ostparkweiher in Frankfurt. Die Daten sollen helfen, den Grundwasserspiegel während der Bauarbeiten am Danziger Platz zu sichern. | Foto: Deutsche Bahn AG / Oliver Lang
  • Für die Nordmainische S-Bahn untersucht die Deutsche Bahn den Fischbestand im Ostparkweiher in Frankfurt. Die Daten sollen helfen, den Grundwasserspiegel während der Bauarbeiten am Danziger Platz zu sichern.
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Frankfurt. Im Ostparkweiher untersucht die Deutsche Bahn am Mittwoch, 22. Juli, den Fischbestand für den Bau der Nordmainischen S-Bahn. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, den Grundwasserspiegel im Ostpark während der Bauarbeiten am Danziger Platz stabil zu halten.

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, kommt bei der Untersuchung eine sogenannte Elektrobefischung zum Einsatz. Dabei werden Fische mit einem schwachen elektrischen Feld kurzzeitig betäubt, bestimmt und anschließend direkt wieder ins Wasser gesetzt. Das Verfahren gilt laut Bahn als besonders schonend und wird ausschließlich von geschulten Fachkräften durchgeführt.

Gutachten für Bauarbeiten am Danziger Platz

Die gewonnenen Daten fließen in ein limnologisches Gutachten ein. Dieses bewertet den Zustand des Ostparkweihers sowie die Zusammensetzung von Pflanzen und Tieren im Gewässer.

Hintergrund ist der geplante Bau der Nordmainischen S-Bahn. Damit die Baugrube am Danziger Platz trocken bleibt, muss während der Arbeiten Grundwasser abgepumpt werden. Um Auswirkungen auf den Ostparkweiher zu vermeiden, soll das geförderte Wasser bei Bedarf wieder in den Weiher eingeleitet werden.

  • Die Wasserqualität wird mit Behörden abgestimmt
  • Grenzwerte basieren auf dem Gutachten zum Ostparkweiher
  • Der Schutz der Fischbestände soll gewährleistet bleiben

Neue S-Bahn zwischen Frankfurt und Hanau geplant

Die Nordmainische S-Bahn soll Frankfurt Ost über Maintal mit Hanau verbinden. Geplant ist eine zweigleisige elektrifizierte Strecke für den Nahverkehr. In den Hauptverkehrszeiten sollen die Züge künftig alle 15 Minuten fahren.

Das Projekt gehört zum Infrastrukturprogramm „Frankfurt RheinMain plus“ und ist Teil der geplanten Mobilitätswende sowie des Deutschlandtakts.

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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