Bauarbeiten der Bahn: Zugausfälle zwischen Mainz, Wiesbaden und Frankfurt
- Die DB verspricht: «Fahrgäste kommen trotz großem Bauvolumen mit Zügen und Ersatzangeboten ans Ziel». (Symbolbild)
- Foto: Hannes P. Albert/dpa
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Mainz / Wiesbaden. Reisende und Pendler im Rhein-Main-Gebiet müssen sich ab Freitag, 10. Juli auf Zugausfälle, Umleitungen und Ersatzbusse einstellen. Rund um Mainz, Wiesbaden und Frankfurt schränkt die Deutsche Bahn den Verkehr wegen umfangreicher Bauarbeiten abschnittsweise bis zum 25. September ein.
Betroffen sind laut Bahn sowohl S-Bahn als auch Regional- und Fernverkehr. Die meisten Einschränkungen liegen in den Nachtstunden. Teilweise gibt es aber auch Auswirkungen auf den Tagesbetrieb.
Ebenfalls ab Freitag, 10. Juli startet in den Abendstunden eine mehrmonatige Vollsperrung der rechtsrheinischen Strecke von Wiesbaden über Koblenz bis nach Troisdorf in Nordrhein-Westfalen.
Wo es im Rhein-Main-Gebiet besonders eng wird
Vor allem die Strecke zwischen Kostheim und Mainz-Bischofsheim ist betroffen. Dort ist nachts zwischen 21 Uhr und 5 Uhr gesperrt. Weitere Sperrphasen gibt es zwischen Mainz-Römisches Theater, Groß-Gerau und Mainz-Bischofsheim. Auch der Bahnhof Kelsterbach ist Anfang September zeitweise nicht nutzbar.
Weitere Sperrungen sind Mitte und Ende September auf diesen Abschnitten angekündigt:
- Mainz-Bischofsheim – Rüsselsheim
- Kostheim – Frankfurt-Höchst
Ersatzbusse und Pendelverkehr auf mehreren Linien
Im S-Bahn-Netz kommt es auf den Linien S8, S9 und S1 zu Teilausfällen und längeren Unterbrechungen. Zwischen Kelsterbach, Mainz und Wiesbaden fährt zeitweise ein umfangreicher Ersatzverkehr mit Bussen. Zusätzlich ist ein halbstündlicher Pendelverkehr zwischen Mainz und Wiesbaden geplant.
Auch im Regionalverkehr gibt es Folgen. Die Bahn nennt Umleitungen, Zugausfälle und ausgedünnte Fahrpläne vor allem auf den Linien RE2, RE3, RB10 und RB75.
Arbeiten sollen Netz langfristig stabiler machen
Nach Angaben der Deutschen Bahn laufen die Modernisierungen rund um Mainz bereits seit Dezember. Ziel ist ein langfristig stabilerer und flexiblerer Zugverkehr. Reisende sollen sich kurz vor der Abfahrt in den digitalen Auskunftsmedien über ihre Verbindung informieren. Dazu zählen bahn.de, der DB Navigator und die Apps der Verkehrsverbünde. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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