Unbekanntes Schwabenland
Wandern und Genüsse im Hohenlohe
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Die Hohenloher Prominenz:
Reinhold Würth ist der prominenteste Bürger im schwäbischen Hohenlohe und gilt
als reichster Mensch Deutschlands.
Auch der Fürst zu Hohenlohe oder gar die Zauberchemie des Udo Höhne (Ilka-Chemie) sind
berühmte Größen im "the Länd".
Die Fürstenfamilie unterhält bedeutende Forstwirtschaft mit Waldflächen sowohl in Sachsen-Anhalt
und auch in Mecklenburg-Vorpommern.
Ein VDP Weingut in Öhringen ist ebenso im Besitz der Familie.
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Udo Höhne aus Pfedelbach sorgte für weltweites Aufsehen in der Sprayer-Szene.
Er erfand ein Mittel zur einfachen Beseitigung, lediglich mit Wasser,
von ungewollten Schmierereien an Wänden oder Fassaden. Das schreckt wohl Sprayer ab.
Auch historische Gebäude werden mit seinem Zauberkasten schonend von Jahrhunderte alten
Umweltschäden gereinigt.
Reinhold Würth als heutiger Multimilliardär konnte mit Schrauben, Dübeln und Werkzeugen
sein Vermögen machen.
Sein soziales Engagement gilt seinen zahlreichen Museen mit freien Eintritt.
Im Ländle beliebtes Weingut durch die vielen Events und Wein Prämierungen ist das Weingut
Birkert in Bretzfeld.
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Die Hohenlohe - das unbekannte Wanderparadies.
Massentourismus treffen Sie im Hohenlohe nicht an, und wird es auch künftig nicht geben.
Dafür sorgt die Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V..
Sie vermarkten die Destination ausschließlich im Binnenland, zum Ärger der im Hohenlohe
ansässigen Unternehmer.
Was den einen ärgert, erfreut den anderen. Großer Vorteil für verwöhnten Touristen
ist die Ruhe und Lässigkeit der Einheimischen und der Betriebe.
An Luxus auf allen Ebenen bietet das legendäre Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe in Zweiflingen,
unweit 8 km nördlich von Öhringen im Hohenlohe-Gebiet.
Diese Hotelanlage war ursprünglich im 17. Jahrhundert ein Jagdschloss des Grafen Johann Friedrich II.
Eigentümer ist heute die Würth Gruppe.
Der SPA-Bereich im Haus ist ebenso sehr beliebt. Die Besucheranzahl ist Reglementiert.
In diesem 5 Sterne Hotel wirkt der sympathische Sternekoch Boris Rommel,
dessen Mutter in Karlsruhe-Durlach lebt.
Er schaffte es inzwischen zu zwei Michelin Sternen.
Im angeschlossenen Sterne Restaurant "Le Cerf" gelten leider jedoch noch altmodische Gepflogenheiten.
Den Tisch zu verlassen, während der Gourmet-Gänge, ist verpönt.
Die Region um die Kreisstadt Öhringen mit dem "Brandenburger Törle"
und das unweit gelegene Pfedelbach sind aber auch reich an günstigen Straußwirtschaften
sowie an kleinen Winzerbetrieben.
So macht das Wandern in der hügeligen grünen Landschaft
viel mehr Spaß, hat man doch ein lohnenswertes Ziel vor Augen.
Authentisch übernachten ist in Öhringen selbst im Gasthof Krone möglich,
oder aber im 3 km entfernten ruhig gelegenen Pfedelbach, das Hotel Küffner.
Beide Häuser bieten ein Restaurant mit sehr guter bodenständiger Küche und eigen gebautes
Bier vom Fass.
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Einen Besuch wert ist auch die ehemalige Wasserburg des Fürsten mit
Museum und dem größten menschlichen Blasenstein der Welt in Neuenstein.
Die Öffnungszeiten beziehen sich derzeit nur auf Sonntags und Feiertags von 12:00 Uhr
bis 17:30 Uhr.
Die Anbindung der Ortschaften im Hohenlohe mit Bussen und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs
sind bis auf Pfedelbach an Sonntagen ganz gut.
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Doch auch in dem unscheinbaren Dorf Pfedelbach, mit eigenem Schloss, befindet sich neuerdings
eine kleine Gourmetadresse mit hervorragend guter peruanisch-mexikanischer Küche.
Der unscheinbare Name im historischen Gebäude mit Museumsräumen ist die "Sonne".
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Wein- und Destillatwege mit Verkostungen laden ebenso Wanderer ein.
Autor:Michael Bartholomaeus aus Karlsruhe |
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