Vatertag in Flammen
So feiern Apulier den Vatertag
- Foto: Michael Bartholomaeus
- hochgeladen von Michael Bartholomaeus
Frühschoppen, Blasmusik, Vereine richten Tages-Biergärten ein.
Man(n) geht in der Clique mit Bollerwagen, gefüllt mit Bierkisten und Soundbox von Verein zu Verein,
bis es genug oder dunkel ist. Der fast höchste Feiertag für Väter oder/und durstige Männer in Deutschland.
- Foto: Michael Bartholomaeus
- hochgeladen von Michael Bartholomaeus
So ganz anders feiert der Apulier den Vatertag.
Mit Blasmusik, singendem Feuerwerk,
kostenlosen schmackhaften Speisen und Getränken
- Foto: Michael Bartholomaeus
- hochgeladen von Michael Bartholomaeus
sowie einem riesigen haushohen Feuer.
Zum Abschluss des Tages, nach den Verköstigungen, wird bei Livemusik getanzt, bis das Hemd am Körper klebt.
Alle ranghöchsten Politiker der Region und der Bischof nehmen an den Feierlichkeiten teil.
Der Kirchenmann segnet alle Haushalte und Vereine, die Speisen für das Fest gespendet haben.
Begleitet wird er mit der stimmungsvollen Blaskapelle aus der Region.
Diese Tage nennt man Vatertag bzw. San Giuseppe (Heiliger Josef). Gefeiert wird am 18./19. März.
Das ganze Dorf ist auf den Beinen.
Am 18. März nachts in Erchie wird mit dem großen Feuer auch der Winter verbrannt.
Winterlich ist es noch den ganzen Tag im südlichen Salento Italiens. Ist die Sonne verdeckt,
muss die Winter Garderobe getragen werden.
Erchie, der Name des 8.000 Seelen Dorfes in der Provinz Brindisi ist abgeleitet von Herkules dem Starken,
der hier seinerzeit wirkte.
Im Übrigen waren wir die einzigen Nicht-Apulier!
Autor:Michael Bartholomaeus aus Karlsruhe |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.