Weltleitmesse des Fahrrades
Eurobike 2025 Frankfurt

Foto: Dieter Spetzke
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Eurobike 2025:

In Frankfurt fand zum 4. Mail die Eurobike 2025 statt.
Die Weltleitmesse mit 1.500 Ausstellern.

Endlich Sommer. Doch bei annähernd 40 Grad hielten sich viele Besucher im schattigen Freigelände auf.

Viele Fahrradgegeisterte aus aller Welt kamen vom 25. bis 29. Juni 2025 auf das
Frankfurter Messegelände, das Zentrum der internationalen Fahrradbranche, nach Friedrichshafen.
Noch immer trauert die MTB-Fangemeinde um den Standort am Bodensee
mit den urigen Biergärten in der Nähe der Messe und am Ufer des Sees.

Unübersehbar waren die Novitäten der E-Bikes inklusiver Lastenrädern.

Die Eurobike will nicht nur Innovationen zeigen, sondern auch ein Treffpunkt für alle werden, 
die sich für Fahrrad, E-Mobilität und klimafreundliche Stadtentwicklung interessieren.

Während auf der Fahrradmesse Eurobike in Frankfurt die neuesten Modelle präsentiert werden,
kämpfen viele Händler mit sinkenden Umsätzen.
Die Lager sind teilweise voll - und Kunden können mitunter daher Schnäppchen machen.

Bei der Fahrradmesse Eurobike geht es um die neuesten Trends rund um das Gravelbike
und E-Bike.
Doch auf der Suche nach einem neuen Fahrrad können Kunden besonders dann sparen,
wenn sie sich nicht das aller neueste Modell aussuchen.

Die Händler im Land locken mit bis zu 50 % Rabatt.

Noch immer ist der Lieferstau in Folge der Corona-Pandemie der Schuldige.

Durch die Corona-Pandemie habe sich einiges angestaut,
weil Lieferketten unterbrochen gewesen seien.
Nach mehr als ein bis zwei Jahren wurden jetzt erst Fahrräder geliefert,
die die Kunden damals bestellt haben.
Jedoch hätten diese Kunden sich mittlerweile bereits vorrätige Räder gekauft.

Während manche Unternehmen mit der Insolvenz kämpfen, erschließen andere neue Nischen:
Der Gebrauchtmarkt für Fahrräder wird immer interessanter.
Der Gebrauchtradspezialist Rebike berichtet beispielsweise
von steigenden Umsätzen von Jahr zu Jahr.

Sogar Startups sehen in diesem Geschäftsfeld eine Chance.
Um den Kauf und Verkauf von Rädern zwischen Privatleuten zu vereinfachen,
ging im vergangenen Jahr die Plattform cycle.de an den Start. Die Seite ist für alle kostenlos.

Endlich hat sich ein Unternehmen des Recycling von Fahrradschläuchen angenommen.

Foto: Dieter Spetzke

Das Label SHAD aus Barcelona, bekannt als Motorradzubehör - Company.

Ein besonderes Jubiläum: DEUTER ATTACK Bike-Rucksack mit Rückenprotector ist 
seit 20 Jahren auf dem Markt und hat so manche Querschnittslähmung verhindert.

Foto: Deuter

Die 33. Ausgabe insgesamt, das vierte Mal in der Mainmetropole:
Vom 25. bis 29. Juni öffnete die Eurobike auf dem Gelände der Messe Frankfurt
ihre Tore als weltweit führende Plattform für die Fahrrad- und Ecomobility-Branche.
31 270 Fachbesucherinnen und Fachbesucher (2024: 35 080)
sowie zusätzlich 30 420 fahrradbegeisterte Gäste am Festivalwochenende (2024: 33 090)
erlebten die Produktneuheiten auf mehr als 130 000 Quadratmetern
in sechs Hallen und dem riesigen Außengelände.

Die zum Auftakt der Messe durch den deutschen Zweirad-Industrie-Verband verkündeten
Marktdaten für das erste Quartal 2025 zeigen einen leichten Aufwärtstrend und
geben somit Grund zur Hoffnung, trotzdem lässt die Markterholung aktuell noch auf sich warten.
Die anhaltenden Herausforderungen machten auch vor der Weltleitmesse nicht halt,
die in diesem Jahr auf die Beteiligung einiger Branchengrößen verzichten musste.
Eine starke internationale Aussteller-Beteiligung, viele davon mit ihrer erstmaligen Präsentation
auf dem europäischen Markt, sorgte für Kompensation.

Vom ultraleichten und aerodynamischen Carbon-Rennrad bis hin zum gewerblichen
E-Lastenfahrzeug, neuen Antriebsherstellern bis hin zu Bekleidung aus
recyceltem Plastik – die Innovationskraft der Branche ist ungebrochen.

Der überwiegende Teil der Aussteller zeigte sich hoch zufrieden von der Qualität
des Besucherspektrums und der Gespräche, wie Bernhard Lange, Geschäftsführer
des deutschen Shimano-Importeurs Paul Lange GmbH & Co. KG, zusammenfasst:
„Die Eurobike 2025 war für uns eine sehr erfolgreiche Messe.
Obwohl viele namhafte Player nicht mehr hier ausstellen, waren dennoch
alle als Besucher da. Die Qualität der Gespräche war durchweg positiv und zeigt,
dass die Branche insgesamt auf einem sehr guten Weg ist.“

Bei den Besucherzahlen der Fachbesuchertage konnte das hohe Niveau des Vorjahres
nicht ganz gehalten werden. Ähnlich wie bei der Anzahl und Charakteristik der Aussteller
ist hier der Rückgang vor allem bei Fachleuten aus Deutschland aufgrund von neuen
Verbands- und Ordermessen zu erklären, während die internationale Beteiligung auf
Top-Niveau blieb. Mit 53,7% (2024: 49,2%) reiste mehr als jeder zweite Besucher
von außerhalb Deutschlands an.

In thematischen und auf spezielle Zielgruppen zugeschnittenen Sonderflächen
wurden Produkttrends gebündelt präsentiert. Sports & Performance, Adventure,
Handmade, Cargo- und Start-up Area erwiesen sich als exzellenter Community-Treffpunkt
zum vertieften Austausch über Neuheiten und Entwicklungstrends.
Begleitet wurde die Messe durch vielfältige Netzwerkmöglichkeiten,
den renommierten Eurobike Award mit insgesamt 37 Auszeichnungen
und das umfangreiche Konferenzprogramm auf den Bühnen.

Fahrrad- und Mobilitätsinteressierte von Nah und Fern nutzten das Eurobike Festivalwochenende,
um sich umfassend über aktuelle Entwicklungen und Trends der Fahrradwelt zu informieren.
Bei 45 000 Probefahrten testeten sie neue Fahrzeugmodelle, ließen sich von Reisevorträgen
inspirieren und verfolgten mit großer Begeisterung die sportlichen Renn- und Show-Highlights.
Mit vielfältigen Programmpunkten für Kinder und Eltern wurden die Themen
Fahrrad und Mobilität für Familien erlebbar gemacht.

Die 34. Eurobike und die erste Ausgabe der Mobifuture finden vom 24. bis 28. Juni 2026
an der Messe Frankfurt statt.

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Autor:

Michael Bartholomaeus aus Karlsruhe

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