Verfolgungsjagd nahe Horb: Betrunkener stoppt erst auf A6
- Die Polizei verfolgte den Mann über mehrere Autobahnen. (Symbolbild)
- Foto: Daniel Vogl/dpa
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Horb am Neckar. Auf mehreren Autobahnen im Südwesten hat ein alkoholisierter Autofahrer andere Verkehrsteilnehmer und Einsatzkräfte gefährdet. Nach Polizeiangaben lieferte sich der 38-Jährige am Donnerstag auf der A81 bei Horb am Neckar im Kreis Freudenstadt eine mehr als einstündige Verfolgungsfahrt mit der Polizei.
Zeugen war der Mann demnach zunächst durch rücksichtsloses Überholen auf dem Seitenstreifen aufgefallen. Außerdem soll er anderen Verkehrsteilnehmern den Mittelfinger gezeigt haben. Als Polizeistreifen ihn stoppen wollten, ignorierte er die Anhaltesignale und fuhr in Schlangenlinien über alle Fahrstreifen weiter. Dabei gefährdete er laut Polizei weitere Autofahrer und die Beamten. Auch den Einsatzkräften zeigte er den Mittelfinger.
Verfolgung führte bis auf die A6
Die Fahrt führte über das Autobahndreieck Leonberg in Richtung Heilbronn und schließlich auf die A6 in Richtung Nürnberg. Nach rund 80 Kilometern hielt der Mann an und wurde vorläufig festgenommen. Unklar war zunächst, ob er direkt auf der Autobahn stoppte oder einen Rastplatz anfuhr.
Ein Atemalkoholtest ergab rund 2,5 Promille. Deshalb wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen. Weil er sich am Donnerstag mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, kam er anschließend in eine psychiatrische Einrichtung. Während des Einsatzes musste die A6 kurzzeitig voll gesperrt werden. Die Polizei sucht weitere Zeugen und mögliche Geschädigte. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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