Trainsurfing zwischen Schwetzingen und Mannheim endet mit Festnahme
- Auf einer S-Bahn-Kupplung sind zwei Jugendliche zwischen Schwetzingen und Mannheim mitgefahren. (Symbolbild)
- Foto: Sebastian Gollnow/dpa
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Schwetzingen. Zwei Jugendliche haben zwischen Schwetzingen und Mannheim ihr Leben aufs Spiel gesetzt. Die 14 und 16 Jahre alten Jungen fuhren auf der Kupplung einer S Bahn mit und wurden anschließend von der Bundespolizei vorläufig festgenommen.
Nach Angaben der Beamten bestiegen die beiden am Montag, 15. Juni, im Bahnhof Schwetzingen die Fahrzeugkupplung einer stehenden S Bahn. Auf diesem nicht vorgesehenen Teil des Zuges ließen sie sich drei Haltestellen weit bis Mannheim Rheinau mitfahren.
Dort verließen sie die Kupplung und stiegen in den Zug ein. Zeugen alarmierten die Polizei. Einsatzkräfte nahmen die Jugendlichen in der Nähe des Bahnhofs vorläufig fest und brachten sie auf das Revier. Die Eltern holten sie später dort ab.
Ermittlungen wegen Eingriffs in den Bahnverkehr
Gegen die beiden Jugendlichen wird wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Das sogenannte Trainsurfing ist strafbar und gilt als besonders riskant.
Warum Trainsurfing lebensgefährlich ist
Beim Trainsurfing fahren Menschen auf äußeren Teilen eines Zuges mit, etwa auf Kupplungen oder Dächern. Für Lokführer bleibt das häufig unbemerkt.
S Bahnen können beim Beschleunigen Geschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde erreichen. Starker Fahrtwind, Erschütterungen oder Stromschläge können zu schweren Stürzen und tödlichen Verletzungen führen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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