Tödlicher Unfall auf A5 bei Rastatt: Polizei ermittelt gegen Gaffer
- Die Polizei spricht von mindestens 20 Gaffern, die den Unfallort teilweise sogar filmten. (Symbolbild)
- Foto: Bernd Weißbrod/dpa
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Rastatt. Nach dem schweren Unfall auf der A5 bei Rastatt ermittelt die Polizei auch gegen zahlreiche Schaulustige, die den Verkehr auf der Gegenfahrbahn behindert haben.
Ein 62 Jahre alter Mann erlag am Montag, 4. August, im Krankenhaus seinen Verletzungen. Nach Angaben der Polizei war es bereits am 31. Juli zu dem schweren Unfall gekommen.
Autos überschlugen sich auf der Autobahn
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 70-jähriger Autofahrer nach einer ruckartigen Lenkbewegung zunächst die Betonschutzwand getroffen und war dann mit dem Wagen des 62-Jährigen zusammengestoßen. Beide Autos überschlugen sich und blieben auf dem Dach liegen.
Der 70-Jährige sowie die Beifahrerin des später gestorbenen Mannes wurden schwer verletzt.
Mindestens 20 Schaulustige im Visier
Nach Angaben der Polizei filmten zahlreiche Menschen den Unfall von der Gegenfahrbahn aus. Dafür fuhren sie demnach bewusst langsamer und behinderten den Verkehr. Die Polizei bezeichnete dieses Verhalten gegenüber den Betroffenen und ihren Angehörigen als „äußerst pietätlos“.
Mindestens 20 Menschen müssen deshalb mit einem Bußgeld oder strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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