Tödlicher Motorradunfall in Worms: Schaulustiger fotografiert
- Während der Rettungsmaßnahmen fotografierte ein Schaulustiger die laufende Reanimation. (Symbolbild)
- Foto: Jens Büttner/dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Worms. Wer an Unfallstellen filmt oder fotografiert, riskiert ein Strafverfahren: In Worms ist ein 42-jähriger Motorradfahrer nach einem Unfall gestorben, während ein Schaulustiger Rettungsversuche fotografiert haben soll.
Motorradfahrer verliert die Kontrolle
Nach Angaben der Polizei fuhr der 42-Jährige am Abend auf dem Hinterrad. Dabei verlor er die Kontrolle über seine Maschine und prallte gegen ein geparktes Auto. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es nach bisherigem Stand nicht.
Reanimation bleibt ohne Erfolg
Rettungskräfte reanimierten den Mann zunächst an der Unfallstelle. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Dort blieben weitere Reanimationsversuche erfolglos.
Polizei leitet Verfahren gegen Schaulustigen ein
Während der Rettungsversuche soll ein Schaulustiger die Reanimation fotografiert haben. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Polizei weist darauf hin, dass das Fotografieren oder Filmen hilfloser oder schwer verletzter Menschen strafbar sein kann. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
|
| Cornelia Bauer auf Facebook | |