Sturz aus Zug bei Karlsruhe: Bahn-Mitarbeiter außer Gefahr
- In diesem Regionalzug kam es zu der Prügelei.
- Foto: Melanie Keul/EinsatzReport24 /dpa
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Karlsruhe. Nach dem schweren Zwischenfall in einem Regionalzug bei Karlsruhe ist ein Bahn-Sicherheitsmitarbeiter außer Lebensgefahr. Der 26-Jährige war am Freitagabend nach einer eskalierten Ticketkontrolle aus einem fahrenden Zug gestürzt.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Karlsruhe soll ein 36 Jahre alter Fahrgast den Mitarbeiter geschlagen und getreten haben. Während des Gerangels gab die Zugtür nach. Der 26-Jährige fiel durch einen Spalt aus dem Regionalzug, der mit rund 120 Stundenkilometern unterwegs nach Karlsruhe war.
Ermittlungen zum genauen Ablauf laufen
Warum die Tür nachgab, ist nach Angaben der Ermittler noch offen. Gegen den 36-jährigen, bereits vorbestraften Tatverdächtigen wird wegen Körperverletzung ermittelt.
Ein von der Staatsanwaltschaft beantragter Haftbefehl wegen Körperverletzung wurde am 19. Juli vom Amtsgericht Karlsruhe abgelehnt. Nach Gerichtsangaben war unter anderem ein Überwachungsvideo der Bahn entscheidend, das der Haftrichter kurz nach der Anhörung ausgewertet hatte. Demnach habe es Zweifel am konkreten Ablauf des Geschehens gegeben.
Staatsanwaltschaft prüft Beschwerde
Die Staatsanwaltschaft prüft nach eigenen Angaben, ob sie gegen die Ablehnung des Haftbefehlsantrags Beschwerde einlegen wird. Der Vorfall hatte sich am 18. Juli ereignet. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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