Stromausfall in Reutlingen: Stadt richtet Notfalltreffpunkt ein
- Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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Reutlingen. Viele Haushalte in Reutlingen und umliegenden Gemeinden sind nach einem Brand in einem Umspannwerk weiter ohne Strom. Die Stadt bereitet deshalb für die Nacht von Montag, 8. Juni, auf Dienstag, 9. Juni, einen Notfalltreffpunkt vor.
Dort sollen Betroffene wichtige Dinge erledigen können, die ohne Strom kaum möglich sind. Nach Angaben der Stadt können Menschen unter anderem:
- Handys aufladen
- Babynahrung erwärmen
- kurzzeitig einen beheizten Aufenthaltsort nutzen
Die Stadtverwaltung will so die Folgen des Stromausfalls für die Bevölkerung möglichst gering halten. Der Verwaltungsstab wird von Finanz und Wirtschaftsbürgermeister Roland Wintzen geleitet.
Brand im Umspannwerk löst Großeinsatz aus
Auslöser des Ausfalls war ein Brand im Umspannwerk Reutlingen West in der Nacht zum Montag, 8. Juni. Nach Angaben der Feuerwehr waren rund 200 Einsatzkräfte im Einsatz. Am Vormittag kümmerten sich noch etwa halb so viele Kräfte um die Folgen.
Der Brand konnte gegen 5 Uhr gelöscht werden. Bereits um 4.45 Uhr war eine außergewöhnliche Einsatzeinlage ausgerufen worden.
Notbetreuung für einige Kitas geplant
Auch Familien sind von den Folgen betroffen. Für Dienstag, 9. Juni, soll deshalb für einige Kindertagesstätten eine Notbetreuung organisiert werden.
Weitere Informationen zu Treffpunkten und Betreuung will die Stadt im Laufe des Tages auf ihren Internetseiten veröffentlichen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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