Polizei stoppt Schlauchboote vor Langenargen: Kinder ohne Weste
- Die Polizei bringt die sieben Kinder sicher zum Ufer zurück. (Symbolbild)
- Foto: Felix Kästle/dpa
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Langenargen. Ohne Schwimmwesten und mit Kindern, die nicht schwimmen konnten, sind mehrere Erwachsene mit zwei Schlauchbooten weit auf den Bodensee hinaus gepaddelt. Die Wasserschutzpolizei griff ein und brachte die Kinder am Freitag, 29. Mai, wieder sicher ans Ufer.
Nach Angaben der Polizei befanden sich sieben Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren in den Booten. Keines der Kinder konnte schwimmen. Ein Sprecher der Wasserschutzpolizei erklärte, dass die Kinder im Falle eines Sturzes ins Wasser kaum eine Chance gehabt hätten.
Ein Mann am Ufer bemerkte die Situation am Freitagnachmittag und alarmierte die Polizei. Die beiden Schlauchboote waren etwa 800 Meter vom Ufer bei Langenargen im Bodenseekreis entfernt. In diesem Bereich verkehren auch größere Schiffe, die starke Wellen verursachen können.
Polizei bringt Kinder zurück ans Ufer
Beamte der Wasserschutzpolizei stoppten die beiden Boote mit den drei Erwachsenen und den Kindern. Die Polizisten brachten die Kinder sowie eines der Schlauchboote zurück an Land. Die Erwachsenen ruderten anschließend selbst zum Ufer. Verletzt wurde niemand.
Nach Angaben der Polizei befanden sich in keinem der Boote Schwimmwesten.
Regel auf dem Bodensee
Nach der Bodenseeschifffahrtsordnung gilt eine klare Vorschrift für Boote auf dem See.
- Ab einem Abstand von mehr als 300 Metern vom Ufer muss für jede Person an Bord eine Schwimmweste mitgeführt werden.
Die Regel gilt auch für nicht motorisierte Boote wie Schlauchboote oder Ruderboote. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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