Nach Großbrand bei Biberach: Löscharbeiten dauern an
- Großbrand bei Holzbaubetrieb - Löscharbeiten dauern an.
- Foto: Stefan Puchner/dpa
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Biberach. Nach dem Großbrand in einem Holzbaubetrieb im Landkreis Biberach dauern die Nachlöscharbeiten auch am Freitag, 17. Juli, weiter an. Für die Region bedeutet das vor allem einen anhaltenden Großeinsatz der Feuerwehr auf dem Betriebsgelände.
Nach Angaben des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Stefan Kuc sind noch immer Glutnester vorhanden. Die Arbeiten könnten noch mehrere Stunden dauern, womöglich den ganzen Tag. Rund 60 Einsatzkräfte sind weiter vor Ort.
Wasserversorgung bleibt schwierig
Um an versteckte Brandherde zu gelangen, wurden mehrere Spezialbagger organisiert. Sie tragen Teile des Geländes ab. Die Wasserversorgung ist laut Feuerwehr wegen der langen Wege schwierig. Deshalb unterstützen auch Landwirte den Einsatz und transportieren mit Tankanhängern Wasser zum Brandort.
Schaden liegt in Millionenhöhe
Die Polizei bezifferte den Schaden am Donnerstag auf eine untere zweistellige Millionenhöhe. Auch ein Autohaus gegenüber wurde schwer getroffen. Dort entstand nach Polizeiangaben ebenfalls ein Millionenschaden. Bis zu 50 Autos wurden durch Hitze und Funkenflug erheblich beschädigt.
Ein Mitarbeiter wurde durch Rauchgase verletzt. Die Ursache des Brandes ist weiter unklar. Neue Details nannte die Polizei am Freitagmorgen zunächst nicht. Mehrere Gebäude und Hallen standen in Flammen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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