ICE-Evakuierung am Hauptbahnhof Ulm: Verdacht ohne Gefahr
- Wegen eines verdächtigen Gegenstands wurden Teile des Ulmer Hauptbahnhofs zeitweise gesperrt.
- Foto: Stefan Puchner/dpa
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Update. Reisende am Ulmer Hauptbahnhof mussten am Dienstagnachmittag einen Polizeieinsatz und die Räumung eines ICE hinnehmen. Ursache war ein Benzinkanister, aus dem Dämpfe austraten.
Der Zug der Deutschen Bahn von München nach Hamburg war am Dienstag, 26. Mai, gegen 16.50 Uhr an Bahnsteig 1 im Ulmer Hauptbahnhof eingefahren. Einsatzkräfte räumten daraufhin den ICE und sperrten den Bahnsteig ab.
Nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei befand sich der Kanister in einer Tasche. Aus dem Behälter traten Benzindämpfe aus. Eine konkrete Gefahr für Reisende bestand nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nicht. Zuvor hatte der SWR berichtet.
Weitere Bahnsteige zeitweise gesperrt
Im Zuge des Einsatzes wurden zusätzlich die Bahnsteige 25A, 27 und 28 vorübergehend für den Zugverkehr gesperrt. Nachdem alle Fahrgäste den ICE verlassen hatten, fuhr der Zug aus dem Bahnhof heraus.
Dort untersuchten Spezialkräfte den Kanister genauer. Erst danach konnte der Bereich wieder freigegeben werden.
Ermittlungen zur Herkunft des Kanisters
Noch unklar ist, wie der Benzinkanister in den Zug gelangte und wem er gehört. Auch zur Zahl der Fahrgäste im ICE lagen zunächst keine Angaben vor. Die Bundespolizei ermittelt.
Ulm. Viele Reisende mussten am Dienstag, 26. Mai, ihre Fahrtpläne kurzfristig ändern. Am Ulmer Hauptbahnhof hat die Bundespolizei einen ICE geräumt, nachdem ein verdächtiger Gegenstand gemeldet worden war.
Der Zug der Deutschen Bahn von München nach Hamburg fuhr gegen 16.50 Uhr auf Gleis 1 ein. Kurz darauf ging bei den Einsatzkräften die erste Meldung über einen möglichen verdächtigen Gegenstand im Zug ein. Polizei und weitere Kräfte räumten daraufhin den ICE und sperrten den Bahnsteig ab.
Mehrere Bahnsteige vorübergehend gesperrt
Im Zuge des Einsatzes wurden auch die Bahnsteige 25A, 27 und 28 für den Zugverkehr gesperrt. Nachdem der Zug geräumt war, entschieden die Einsatzkräfte, den ICE mit dem Gegenstand aus dem Hauptbahnhof zu fahren. Spezialkräfte untersuchten das Objekt anschließend außerhalb des Bahnhofs.
Nach Angaben der Bundespolizei stellte sich heraus, dass keine konkrete Gefahr bestand. Worum es sich bei dem Gegenstand handelte, teilten die Behörden zunächst nicht mit.
Zugverkehr am Abend wieder freigegeben
Der Ulmer Hauptbahnhof wurde kurz nach 18 Uhr wieder für den Zugverkehr freigegeben. Wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt der Räumung im ICE befanden, blieb zunächst offen. Nach ersten Einschätzungen waren vermutlich Hunderte Reisende und Pendler von den Sperrungen und Umplanungen betroffen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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