Großeinsatz in Ingersheim: Was nach dem Wohnhausbrand folgt
- Die Feuerwehr muss über Nacht bleiben.
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Ingersheim. Nach dem Brand in einem Mehrparteienhaus in Ingersheim stehen für Anwohner und Ermittler weitere Prüfungen an. In Kleiningersheim bei Ludwigsburg soll die Spurensicherung das Gebäude noch einmal untersuchen. Zudem dürfte ein Fachmann die Statik prüfen.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Heilbronn ermitteln nach dem Großeinsatz vom 1. Juli. Weitere Informationen zu dem Vorfall kündigte ein Polizeisprecher für Donnerstag, 2. Juli an.
Festnahme nach Einsatz in dem Haus
Nach bisherigen Angaben soll ein verärgerter Mieter das Feuer mit Brandsätzen ausgelöst haben. Nach dpa-Informationen soll zudem gedroht worden sein, Sprengsätze in dem Haus zu zünden. Hintergrund soll ein Streit unter Mietern gewesen sein. Die Polizei äußerte sich dazu auf Nachfrage zunächst nicht. Ein Spezialeinsatzkommando nahm Kontakt zu dem Mann in dem Gebäude auf. Er habe das Haus schließlich freiwillig verlassen und sei festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei bestand am Mittwochabend keine Gefahr mehr.
Dachstuhl brannte komplett aus
Die Flammen hatten am Mittwochmittag den Dachstuhl des Hauses erfasst. Er brannte komplett aus. Weil es am Dachstuhl erneut zu Rauchentwicklung kam, sollte die Feuerwehr über Nacht eine Brandwache stellen. Nach Angaben der Polizei wurde mindestens ein Mensch verletzt. Im Zuge des Brandes kam es demnach auch zu einer Verpuffung im Haus. Aus Sicherheitsgründen wurden mehrere Gebäude in der Straße geräumt.
Kleiningersheim ist einer von zwei Ortsteilen der Gemeinde Ingersheim. Dort leben rund 1.500 Menschen. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |