Festnahme am Bahnhof Konstanz: Mann meldet eigenen Haftbefehl
- Der Mann sprach Bundespolizisten an. (Symbolbild)
- Foto: Martin Schutt/dpa
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Konstanz. Ein offener Haftbefehl hat für einen 58 Jahre alten Mann am Bahnhof Konstanz direkt zur Festnahme geführt. Der Grund ist ungewöhnlich. Der Mann machte Bundespolizisten selbst auf die Fahndung gegen ihn aufmerksam.
Nach Angaben der Bundespolizei sprach der 58-Jährige die Beamten am Bahnhof an und erklärte, gegen ihn könne möglicherweise noch ein Haftbefehl bestehen. Die Polizisten überprüften die Angaben. Dabei stellten sie tatsächlich eine offene Fahndungsnotiz fest.
Verurteilung wegen Sachbeschädigung
Der Mann war im Jahr 2024 wegen einer Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Die Strafe hatte er bislang nicht bezahlt. Auch bei der Kontrolle am Bahnhof konnte er den offenen Betrag im unteren vierstelligen Bereich nicht begleichen.
Da die Geldstrafe nicht gezahlt wurde, musste der 58-Jährige eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten. Diese beträgt 20 Tage.
Die Bundespolizisten brachten den Mann anschließend in eine Justizvollzugsanstalt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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