Brand in Unterensingen: Feuerwehr muss sich komplett neu organisieren
- Es soll ein Schaden von 10 Millionen Euro entstanden sein.
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Unterensingen. Nach dem verheerenden Brand des Feuerwehrhauses muss die Gemeinde Unterensingen im Kreis Esslingen ihre Einsatzbereitschaft neu organisieren. Das Gebäude, mehrere Fahrzeuge und das gesamte Inventar wurden beim Feuer am Montag, 15. Juni, zerstört.
Der Schaden wird nach Angaben der Gemeinde auf rund zehn Millionen Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Experten untersuchen derzeit die Brandursache in der ausgebrannten Ruine.
Für die rund 5000 Einwohner ist der Verlust ein schwerer Schlag. Bürgermeister Robin Schmitt spricht von einer Katastrophe für den Ort. Gleichzeitig erlebe die Gemeinde viel Unterstützung aus der Region. „Zu sehen, wie die kommunale Familie und die Blaulichtfamilie uns hier unterstützen, das macht den Schmerz erträglicher“, sagte Schmitt.
Feuerwehr soll schnell wieder einsatzfähig werden
Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Brand mehrere Einsatzfahrzeuge, Geräte und das komplette Inventar zerstört. Nun geht es vor allem darum, die Feuerwehr möglichst schnell wieder arbeitsfähig zu machen.
Unterstützung kommt bereits aus dem Umland. Mehrere Feuerwehren haben Fahrzeuge angeboten. Mit Hilfe einer gut vernetzten Unternehmerfamilie können zudem Garagen angemietet werden, in denen Einsatzfahrzeuge untergestellt werden.
Spendenaktion für den Wiederaufbau
Parallel läuft eine Spendenaktion im Internet. Über eine Kampagne auf der Plattform GoFundMe sind bislang fast 7000 Euro zusammengekommen. Ziel sind 11.000 Euro für den Wiederaufbau und die Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit.
Trotz der Zerstörung bleibt der Ort abgesichert. Bei Einsätzen übernehmen vorübergehend umliegende Feuerwehren die Hilfeleistung. „Das ist gerade eine Krisenfeuerwehr“, sagte Schmitt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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