Brand im Umspannwerk Reutlingen: LKA prüft Brandbeschleuniger
- Aus Sicherheitskreisen heißt es, die Vorgehensweise deute auf linksextremistische Täter hin.
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Reutlingen. Zehntausende Menschen waren zeitweise ohne Strom, auch ein Krankenhaus war betroffen. Nach dem Brand in einem Umspannwerk in Reutlingen ermittelt nun das Landeskriminalamt wegen möglicher Brandstiftung.
Nach Angaben eines Sprechers des Landeskriminalamtes in Stuttgart fanden Ermittler am Brandort Hinweise auf einen möglichen Brandbeschleuniger. „Es gibt Anzeichen, dass ein Brandbeschleuniger benutzt wurde.“ Am Umspannwerk seien Spuren gesichert worden. Diese würden nun kriminaltechnisch ausgewertet.
Verdacht auf gezielte Tat
Nach Einschätzung aus Sicherheitskreisen könnte das Feuer gezielt gelegt worden sein. Die Vorgehensweise weise Parallelen zu ähnlichen Taten auf. Hinweise deuten demnach auf mögliche linksextremistische Täter hin. Offiziell bestätigt sind diese Hintergründe bislang nicht.
Großer Stromausfall nach Brand
Der Brand brach in der Nacht zu Montag, 8. Juni, im Umspannwerk Reutlingen West aus. Die Anlage fiel dadurch aus. Auch ein weiteres Umspannwerk wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Die Folgen für die Region waren erheblich:
- Zehntausende Haushalte zeitweise ohne Strom
- Ein Krankenhaus war von dem Ausfall betroffen
- Mehrere Millionen Euro Schaden nach ersten Schätzungen
Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Feuers dauern an. Die gesicherten Spuren sollen nun klären, ob tatsächlich Brandstiftung vorliegt und wer für den Vorfall verantwortlich sein könnte. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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