Babyleiche in Renningen entdeckt: Ermittler klären Identität
- Die Polizei ist im Einsatz.
- Foto: Jason Tschepljakow/dpa
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Renningen. Nach dem Fund einer Babyleiche laufen in Renningen bei Stuttgart umfangreiche Ermittlungen. Für die Bevölkerung bleibt vor allem eine zentrale Frage offen. Ob es sich tatsächlich um den seit Donnerstagabend, 18. Juni, vermissten Säugling handelt. Die Polizei hatte die groß angelegte Suche nach dem Fund des toten Kindes beendet. Die Identität des Leichnams muss jedoch noch zweifelsfrei geklärt werden. Auch am Samstagmittag, 20. Juni, lagen nach Angaben der Ermittler dazu keine neuen Informationen vor. Unklar ist bislang auch, wo genau und unter welchen Umständen der Leichnam entdeckt wurde. Polizei und Staatsanwaltschaft äußerten sich zudem noch nicht zu einer möglichen Todesursache. Offen ist ebenfalls, ob eine Obduktion angeordnet wird.
Große Suchaktion mit Hunden und Hubschrauber
Seit Donnerstagabend, 18. Juni, galt ein drei Monate alter Junge als vermisst. Nach Angaben der Polizei hatten die Eltern die Vermisstenanzeige gestellt. Kurz vor Mitternacht sei das Baby aus seinem Kinderwagen verschwunden. Daraufhin begann eine umfangreiche Suchaktion. Dutzende Einsatzkräfte waren beteiligt. Auch Suchhunde des Deutschen Roten Kreuzes kamen zum Einsatz. Zudem unterstützten ein Polizeihubschrauber, Drohnen mit Wärmebildkameras und sogenannte Leichenspürhunde die Suche. Am Freitag, 19. Juni, wurde gegen 13.45 Uhr schließlich die Leiche eines Babys entdeckt. Nach ersten Einschätzungen könnte es sich um das vermisste Kind handeln. Eine eindeutige Identifizierung steht jedoch noch aus.
Viele offene Fragen zum Verschwinden
Auch zum Verschwinden des Säuglings selbst gibt es bislang zahlreiche offene Punkte. Unklar ist zum Beispiel, wo genau der Kinderwagen stand und in welchem Zeitraum das Baby verschwand. Die Ermittler äußerten sich außerdem nicht dazu, ob das Kind unbeaufsichtigt war oder wo sich die Eltern zu diesem Zeitpunkt aufhielten. Ebenso offen ist, ob es Zeugen, Videoaufnahmen oder andere Spuren gibt. Auch mögliche Ermittlungen gegen eine Person wurden bisher nicht bestätigt. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |