Autofans im Fokus: Warum der Car Friday für viele teuer enden kann
- Der «Car Friday» gilt als Saisonauftakt für die Touristenfahrten auf dem Nürburgring. (Archivbild)
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Rheinland-Pfalz. Autofahrer müssen rund um den Nürburgring und auf vielen Straßen im Land am Freitag, 3. April, mit verstärkten Polizeikontrollen rechnen. Anlass ist der sogenannte „Car Friday“, der in der Tuning-Szene als inoffizieller Start in die Autosaison gilt.
Nach Angaben des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz werden an diesem Tag traditionell zahlreiche Auto-Enthusiasten erwartet, die ihre umgebauten Fahrzeuge präsentieren. Besonders rund um den Nürburgring ziehen solche Treffen jedes Jahr viele Besucher an.
Die Polizei warnt jedoch vor problematischem Verhalten. Bei vergleichbaren Treffen komme es immer wieder zu illegalen Autorennen, stark überhöhten Geschwindigkeiten und erheblicher Lärmbelästigung.
Illegale Rennen sind Straftaten
Das Landeskriminalamt betont, dass verbotene Kraftfahrzeugrennen strafbar sind. Das gilt unabhängig davon, ob ein Rennen geplant oder spontan entsteht und wie kurz es dauert. Auch Personen, die solche Rennen organisieren, können strafrechtlich verfolgt werden.
Mögliche Folgen bei Verstößen sind unter anderem:
- hohe Bußgelder
- Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg
- Entzug der Fahrerlaubnis
- Beschlagnahmung des Fahrzeugs
Kommt es bei einem illegalen Rennen zu einem Unfall mit Verletzten oder Todesopfern, drohen Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren.
Mehr Kontrollen über die Osterfeiertage
Die Polizei kündigte für die Osterfeiertage verstärkte Kontrollen an. Verkehrsteilnehmer sollen sich an die Regeln halten und keine illegalen Rennen unterstützen. Verdächtige Vorfälle können der Polizei gemeldet werden.
Wer sich über legales und sicheres Autotuning informieren möchte, kann laut LKA die App der Kampagne „Tune it! Safe!“ nutzen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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