Terra X: Leon Windscheid sucht die Formel für Liebe

Terra X: Leon Windscheid untersucht in zwei Folgen, was Liebe im Körper auslöst und was Beziehungen stabil hält. | Foto: ZDF, Foto: ZDF/Mika Völker
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Terra X. Was passiert im Körper und im Gehirn, wenn sich ein Mensch verliebt, und warum hält Liebe bei manchen Paaren ein Leben lang. Genau diese Fragen stellt Psychologe Leon Windscheid in der zweiteiligen Doku „Liebe“.

Beide Folgen liegen ab dem 27. Mai für zehn Jahre im ZDF-Streaming-Portal. Im linearen Programm laufen sie am 31. Mai und am 7. Juni jeweils um 19.30 Uhr.

Was beim Verlieben im Kopf passiert

In Teil eins, „Terra X: Liebe – wie sie kommt“, geht es um den Moment, in dem es einen „Hals über Kopf“ erwischt, und um das Gefühl, diesem Zustand kaum etwas entgegensetzen zu können. Windscheid sammelt dafür Antworten von Liebesexpertinnen und Liebesexperten an mehreren Orten weltweit, darunter Tokyo, Rom, Pompeji, London, Zürich und Berlin.

Dabei schaut er zusammen mit einem Neurowissenschaftler in ein verliebtes Gehirn. In Tokyo stößt er außerdem auf neue Formen der Liebe wie sogenannte Rental Boyfriends, und in Rom zeigen Liebesratgeber des antiken Dichters Ovid, dass Menschen schon vor 2000 Jahren nach Erklärungen fürs Verlieben suchten.

Terra X: Liebe – wie sie bleibt

Der zweite Film „Liebe – Wie sie bleibt“ nimmt am 7. Juni um 19.30 Uhr im ZDF die lange Strecke in den Blick. Es geht um das Geheimnis langjähriger Paare, um die Frage nach Fremdgehen und darum, was passiert, wenn die erhoffte „ewige Liebe“ ausbleibt oder endet.

Windscheid untersucht, welche neurobiologischen und psychologischen Prozesse Liebe auslöst und Paare zusammenbleiben lässt. Er will außerdem herausfinden, warum arrangierte Ehen in Deutschland wieder salonfähig werden und welche Rolle Selbstliebe beim Finden und Erhalten von Beziehungen spielt.

„Wir denken oft, Liebe müsse außergewöhnlich sein“, sagt Philosoph Alain de Botton, „doch wahre Liebe findet im Alltag statt“. [red]

Autor:

Jens Vollmer aus Kaiserslautern

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