RTLZWEI zeigt: Paar wehrt sich gegen hohe Jobcenter-Schulden
- „Armes Deutschland“: Eine Jobcenter-Rückforderung bringt ein Paar unter Druck, während andere auf Arbeit hoffen.
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TV-Tipp. In der neuen Folge von „Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern?“ prallen große Angst und echte Aufbruchsstimmung aufeinander: Während Angelique und Mike wegen einer Jobcenter-Überzahlung plötzlich vor mehr als 10.000 Euro Schulden stehen, plant Jessica den Neustart mit einer Ausbildung zur Erzieherin. Die Folge läuft am Montag, 31. März, um 20.15 Uhr bei RTLZWEI und steht sieben Tage vorab auf RTL+ bereit.
Angelique und Mike leben mit Sohn Louis von Bürgergeld und Kindergeld, doch nun fordert das Jobcenter Geld zurück. Das Paar setzt auf einen harten Schritt: Eine Klage gegen das Jobcenter soll die Rückzahlung der Schulden verhindern. Hilfe suchen die beiden auch bei der Caritas, bekommen dort aber vor allem Beratung und den Verweis ans Amt. Gleichzeitig lassen sie Chancen liegen: Ange lässt eine Jobmöglichkeit schleifen, Mike nimmt ein Stellenangebot nicht wahr.
Jessica plant Ausbildung als Erzieherin
Jessica wurde ebenfalls jung Mutter und lebt getrennt vom Vater ihrer dreijährigen Tochter Valerija. Trotz der Trennung wollen beide ihr Kind gemeinsam großziehen, und Jessica setzt sich beruflich klare Ziele: Sie möchte vom Bürgergeld wegkommen und eine Ausbildung als Erzieherin machen. Eine vorherige Lehre brach sie wegen einer unerwarteten Schwangerschaft ab. Im Alltag zählt bei ihr jeder Euro: Mit Ex-Freund Mickel geht es beim Kleidungsshopping auf Schnäppchenjagd, das Budget teilt sie sich genau ein.
Auch bei Manuela und Mark dreht sich alles um Geldsorgen: Sie müssen wegen Stromschulden schnell 1800 Euro auftreiben. Der Verkauf einer teuren Küchenmaschine verschafft etwas Luft, doch dauerhaft soll ein Vollzeitjob für Mark helfen, der bislang die Kinderbetreuung übernimmt. Dann kommt ein Hoffnungsschimmer ins Spiel: Ein Stellenangebot als LKW-Fahrer könnte Marks Chance sein.
Ganz anders sieht es bei Tobi und Jenny aus: Für das Ehepaar kommt Arbeit nicht in Frage, seit drei Jahren beziehen beide Bürgergeld und Grundsicherung. Tobi erzielt als Entertainer und Musikproduzent ein Nebeneinkommen, von dem sich Ausflüge und Aktivitäten finanzieren lassen. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |