Neuer „Tatort“ in Freiburg: Toter Rocker im Club

Ramin Taremi (rechtst, Omid Memar) wird in dem neuen «Tatort: Innere Angelegenheiten» verdächtigt. Er ist ein Intensivtäter, der in diesem Fall aber seine Unschuld beteuert. | Foto: Benoît Linder/SWR/dpa
  • Ramin Taremi (rechtst, Omid Memar) wird in dem neuen «Tatort: Innere Angelegenheiten» verdächtigt. Er ist ein Intensivtäter, der in diesem Fall aber seine Unschuld beteuert.
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Freiburg. Ein toter Rocker in einem Club und Polizisten, die offenbar etwas verbergen. Der neue Schwarzwald „Tatort“ stellt das Ermittlerduo vor einen Fall voller Zweifel und Loyalitätskonflikte. Die Folge „Innere Angelegenheiten“ läuft am Sonntag, 19. April, um 20.15 Uhr im Ersten.

In der Nacht liegt im Freiburger Club ein Mann tot am Boden. Er wurde mit massiver Gewalt niedergeschlagen. Ein dringend Tatverdächtiger sitzt bereits im Präsidium und wird von Kommissar Friedemann Berg verhört. Der Mann gilt als Intensivtäter. Er bestreitet jedoch die Tat und wirkt sichtlich angespannt.

Bereitschaftspolizei gerät in den Fokus

Schnell richtet sich der Blick der Ermittler auch auf eine Gruppe von Bereitschaftspolizisten. Sie waren als Erste am Tatort. Einige von ihnen wirken nervös und reagieren zunächst nicht auf Funkanfragen. Auch ein wichtiges Einsatzprotokoll lässt auf sich warten. Innerhalb der Gruppe prallen unterschiedliche Sichtweisen aufeinander. Gespräche drehen sich um Loyalität, Verantwortung und die Frage, ob die Wahrheit ans Licht kommen darf. Einzelne wechseln ihre Haltung im Laufe der Nacht.

Verdächtiger unter Druck

Der Hauptverdächtige hatte kurz vor der Tat Streit mit dem späteren Opfer. Zeugen berichten, dass er dem Rocker in einen Nebenraum gefolgt war. Trotzdem fehlen den Ermittlern zunächst klare Beweise. Während der Verhöre kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen Kommissar Berg und der Anwältin des Verdächtigen. Erst als sie das Präsidium verlässt, verändert sich die Dynamik des Gesprächs.

Konflikte vor dem Club

Kommissarin Franziska Tobler versucht derweil draußen die Lage zu beruhigen. Mitglieder der Rockergruppe des Opfers fordern Rache. Gleichzeitig stehen Angehörige des Verdächtigen vor dem Club. Auch ihr Verhalten gegenüber den Ermittlern verändert sich im Verlauf der Nacht. Die Kamera wechselt zwischen Parkplatz, Club und Polizeipräsidium. Immer wieder rücken Gesichter der Beteiligten in den Mittelpunkt. Sie verraten mehr als viele Worte.

Rekonstruktion bringt Klarheit

Entscheidend für die Aufklärung wird schließlich der Konflikt innerhalb der Polizeigruppe. Um den Ablauf zu verstehen, lassen die Ermittler die Ereignisse im Club detailliert nachstellen.

Die Folge ist der 17. Fall für das Schwarzwald Team mit Eva Löbau als Franziska Tobler und Hans Jochen Wagner als Friedemann Berg. Frühere Konflikte der beiden Figuren spielen diesmal nur eine Nebenrolle. dpa/red

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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