Maischberger: Linnemann über Schulden und Sparen im Staat
- Carsten Linnemann spricht bei „maischberger“ über neue Schulden, Verteidigungsausgaben und mögliche Einsparungen im Staat.
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Maischberger. Wenn es um neue Schulden und Kürzungen geht, werden die Töne schnell scharf, und genau darüber spricht CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann am Abend im Ersten. In der Sendung verteidigt er die geplanten neuen Schulden der Bundesregierung, verbindet das aber mit einem klaren Spar-Appell. „maischberger“ läuft am Abend um 22.50 Uhr im Ersten.
Die Zahl, die hängen bleibt: 790 Milliarden bis 2030
Carsten Linnemann nennt die Summe von 790 Milliarden Euro bis 2030 selbst „besorgniserregend“, ordnet sie aber ein. 200 Milliarden seien für Verteidigung vorgesehen, bei einem NATO-Ziel von 3,5 Prozent. Gleichzeitig betont er, es gehe aus seiner Sicht nicht darum, die Lage schönzureden. „Ich will keine Schwarzmalerei betreiben, jedoch klar machen, wir müssen mit dem Geld auskommen und ich glaube, dass wir jetzt eine Phase haben, wo wir auch viel mehr sparen können, als wir es derzeit tun.“, so Linnemann.
Maischberger: „Rasenmäher-Methode“ bei Subventionen
Beim Subventionsabbau wird Linnemann konkret und setzt auf einen pauschalen Ansatz. „Ich würde die Rasenmäher-Methode anwenden.“, sagt Linnemann. Er schlägt zehn Prozent Abbau bei allen Subventionen vor, das schaffe Gerechtigkeit, „und dann wird keiner zucken und sagen, aber nicht bei mir.“, so Linnemann. Zusätzlich sieht er auch in den Bundesministerien Sparpotenzial bei den Verwaltungsausgaben: fünf Prozent entsprächen vier Milliarden Euro. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |