Kurt-Magnus-Preis: Luisa Meyer holt Platz 3 im ARD-Wettbewerb
- Luisa Meyer
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Nachrichten. Luisa Meyer, Redakteurin und Moderatorin im Deutschlandfunk, erhält am Kurt-Magnus-Preis den 3. Platz. Die Auszeichnung zählt zu den wichtigsten Nachwuchspreisen für Audiobereich und Hörfunk in Deutschland.
Meyer arbeitet seit Februar 2024 als Redakteurin des Religionsmagazins „Tag für Tag“ und des Features „Aus Religion und Gesellschaft“ im Deutschlandfunk. Dort moderiert und plant sie die Sendungen, außerdem recherchiert und schreibt sie selbst.
Was die Jury an Luisa Meyer hervorhebt
In ihrer Laudatio betont sr-Programmdirektorin Sonja von Struve, Meyer entscheide sich bewusst gegen einfache Themen. „Wir würdigen hier heute als Jury eine junge Frau, die sich bewusst gegen den einfachen Weg entscheidet – und zeigt, wie wertvoll es ist, wenn junge Journalistinnen den Anspruch haben, schwierige Themen nicht zu vermeiden, sondern sie klug, kritisch und fundiert zu erzählen”, erklärte von Struve.
Die Jury hebt außerdem hervor, dass Meyer die Bedeutung von Religion in der modernen Gesellschaft und deren Einfluss auf aktuelle politische Ereignisse klar erfasse und genau dann hinschaue, wenn das öffentliche Interesse nachlasse.
Kurt-Magnus-Preis: Worum es bei dem Preis geht
Der Kurt-Magnus-Preis zeichnet junge Journalistinnen und Journalisten aus, die im Audiobereich arbeiten. Die ARD vergibt ihn seit 1962, unter Federführung des Hessischen Rundfunks entscheidet eine ARD-weite Jury. Zur Jury zählen Sonja von Struve (SR), Jan Weyrauch (rb) und die Jury-Vorsitzende Julia Krittian (hr).
Wer sonst noch ausgezeichnet wird
Beim Blick auf die Preisträgerinnen und Preisträger fällt auf: Platz 3 geht in diesem Jahr gleich zweimal. Neben Luisa Meyer erhält auch Mia von Hirsch vom hr den dritten Preis. Der erste Preis geht an Selin „Selly” Kahya vom rbb, der zweite an Rebecca Barth vom WDR und der vierte an Sophie Anggawi von Radio Bremen.
Wie Meyer selbst auf ihre Arbeit blickt
Meyer beschreibt, was sie an ihrem Themenfeld besonders reizt, und bleibt dabei nah an der Praxis im Redaktionsalltag. „In meiner Arbeit als Religionsredakteurin finde ich immer wieder inspirierend, dass wir in unseren Formaten Geschichten von Menschen erzählen, die auf religiöser Suche sind, die von Religion erfüllt sind und daraus Kraft schöpfen. In meiner Arbeit geht es mir aber auch darum, zu recherchieren, wie Religion missbraucht werden kann.” [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |