Collien Fernandes bei Miosga: So soll digitale Gewalt gestoppt werden
- Caren Miosga
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TV-Tipp. Wenn Identitätsbetrug, sexualisierte Deepfakes und andere Formen digitaler Gewalt plötzlich ganz nah rücken, bleibt bei vielen vor allem eine Frage hängen: Wie lässt sich das stoppen? Am Sonntag, 29. März, um 21.45 Uhr, läuft „Caren Miosga“ live im Ersten – mit dem Schwerpunkt „Digitale Gewalt - wie können Frauen besser geschützt werden?“.
Im Mittelpunkt steht auch Collien Fernandes, die sich seit Jahren öffentlich mit digitaler sexualisierter Gewalt auseinandersetzt und deren Fall die Debatte über Schutzlücken im deutschen Recht neu entfacht hat.
Digitale Gewalt trifft weltweit Hunderttausende und richtet sich laut Sendung vor allem gegen Frauen – und genau darüber soll es an diesem Abend konkret gehen: Was hilft wirklich, was fehlt bisher, und was muss sich ändern, damit Menschen besser geschützt werden, im Netz und außerhalb?
Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt: Was er leisten soll
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig will einen Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt in all ihren Formen vorlegen, um Schutzlücken zu schließen. In der Runde geht es deshalb auch um die Wirksamkeit eines solchen Gesetzes, um die Frage, warum es nicht schon längst greift, und um das, was über Paragrafen hinaus nötig ist: strukturelle Veränderungen, gesellschaftliche Verantwortung und bessere Prävention. Als Gäste kündigt die Sendung neben Hubig und Fernandes auch Ronen Steinke, Leitender Redakteur Rechtspolitik der Süddeutschen Zeitung, an. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |