Armes Deutschland: Stefanies Job, Nadines Neustart, Mikes Abstieg

Armes Deutschland : Eine neue Folge begleitet mehrere Familien, die zwischen Jobchance, fehlender Betreuung und wachsenden Schulden ihren Alltag organisieren müssen. | Foto: Nopphon/stock.adobe.com
  • Armes Deutschland : Eine neue Folge begleitet mehrere Familien, die zwischen Jobchance, fehlender Betreuung und wachsenden Schulden ihren Alltag organisieren müssen.
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Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern?. Eine neue Folge zeigt vier Familien, die zwischen kleinen Fortschritten und echten Rückschlägen um Stabilität kämpfen. Diesmal geht es um einen Job, der lange überfällig war, um eine Mutter ohne Betreuung, und um Schulden, die immer mehr Druck machen.

Die Folge läuft am 5. Mai um 20.15 Uhr bei RTLZWEI. Auf RTL+ steht sie sieben Tage vorab.

Stefanie kämpft sich in den Arbeitsalltag zurück

In Schwäbisch Gmünd lebt Stefanie mit Tochter Denise seit vielen Jahren von Bürgergeld und versucht, finanziell über die Runden zu kommen. Jetzt erfüllt sich der Wunsch der alleinerziehenden Mutter, vom Jobcenter loszukommen: Die gelernte Arzthelferin hat eine 50-Prozent-Stelle bei einem Senioren-Menüservice gefunden.

Dort übernimmt Stefanie sogar eine leitende Funktion. Die Lage der kleinen Familie entspannt sich, trotzdem reicht es noch nicht ohne Hilfe, weil das Jobcenter weiterhin per Bürgergeld-Aufstockung unterstützt.

Armes Deutschland: Wenn Betreuung fehlt, wird jeder Plan zur Geduldsprobe

Auch Nadine ist alleinerziehend und will sich ein neues Leben aufbauen, nachdem ihr Partner und Ziehvater für Tochter Lilith-Marie ausgezogen ist. Für die 24-Jährige zählt vor allem eins: Arbeit finden, denn die finanzielle Situation kostet Kraft.

Gleichzeitig steht sie vor einem Problem, das viele kennen: Nadine findet keine Betreuung für Lilith. Dazu kommen Schicksalsschläge aus der Vergangenheit, ein Burnout und der Abbruch ihrer damaligen Ausbildung zur Altenpflegehelferin.

Svenya zwischen Zusage und Prüfung, Mike und Ange unter Druck

Svenya hat die Zusage für eine Arbeitsstelle, jetzt entscheidet ihre Prüfung über den nächsten Schritt: Sie muss ihre Ausbildung zur Betreuungsfachkraft bestehen. Der Ausstieg aus dem Bürgergeld hätte für sie aber auch eine finanzielle Konsequenz, weil sie dann Unterhalt für ihre Tochter zahlen müsste.

Die Beziehung zu ihrem zehnjährigen Kind belastet Svenya stark und bringt sie zu Tränen. Parallel wachsen bei Mike und Ange die Sorgen: Mike hat ein Vorstellungsgespräch nicht wahrgenommen, die Schulden werden mehr, und Sohn Louis wurde wegen mangelndem Erscheinen von der Kita abgemeldet. [red]

Autor:

Jens Vollmer aus Kaiserslautern

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