ARD Debüt: „Tage mit Naadirah“ läuft im Ersten und in der Mediathek
- „Tage mit Naadirah“
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TV-Tipp. Ein Fahrer, eine Begegnung, die Grenzen verschiebt: „Tage mit Naadirah“ erzählt von Macht und Nähe, und legt dabei den Finger auf Fragen nach Freiheit und Selbstbestimmung.
Das Spielfilm-Regiedebüt der Leipziger Regisseurin Josephine Frydetzki läuft ab am 11. April für sieben Tage in der ARD Mediathek. In der Reihe „ARD Debüt“ zeigt Das Erste den Film Sonntagnacht.
Tage mit Naadirah: Darum geht es in Josephine Frydetzkis Debüt
Im Mittelpunkt steht Daniel, gespielt von Christoph Humnig. Er hatte früher Ambitionen, doch irgendwann hatte er genug von der „angeblichen Freiheit des Westens, die doch nur Selbstausbeutung bedeutet“. Heute setzt er auf sein privates Glück mit Jenny, gespielt von Katharina Bach, und ihrem Sohn Jonathan. Daniel arbeitet als Fahrer in der Firma von Jennys Vater und chauffiert dort wohlhabende arabische Medizintouristen.
Als eine Familie aus Katar zum Herzcheck des Patriarchen anreist, verschlechtert sich dessen Gesundheitszustand unerwartet, eine Operation wird notwendig. Die Lieblingstochter Naadirah, gespielt von Kenda Hmeidan, bestimmt Daniel in dieser Phase zu ihrem persönlichen Fahrer. Naadirah fasziniert ihn mehr, als er sich selbst eingestehen möchte, und stellt seinen Lebensentwurf infrage. Als sie eines Nachts verschwindet, soll Daniel sie finden. [red]
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |