Projekt „Nachbarschaftshelden“ der Anna-Freud-Schule startet
Anna-Freud-Fragebogen vorgestellt

Christoph Naumann bei der Pflegekonferenz.  Foto: ps
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LU-Süd. Die Vertreter der Anna-Freud-Schule stellten beim Senioren-Café in Ludwigshafen-Süd und bei der Pflegekonferenz der Stadt Ludwigshafen ihren Fragebogen zu dem Projekt „Nachbarschaftshelden“ vor. Der Fragebogen wurde federführend von Studienrat Christoph Naumann in dem Koordinierungsteam für „Nachbarschaftshelden“ an der Anna-Freud-Schule entwickelt und erarbeitet. Das Koordinierungsteam, das aus Vertretern der Unterrichtsfächer Pflegetheorie, Pädagogik, Sozialkunde und der engeren Schulleitung der BBS, den Geschäftsführern von SUP2U, Volker Schneid und Andreas Schmidt, und der Vertreterin der städtischen Einrichtung „dasHaus“, Monika Schill, besteht, hat ihn dabei nachhaltig unterstützt. Der nun final vorliegende Fragebogen enthält unter anderem Fragen zur allgemeinen Nachbarschaftshilfe in der Stadtgesellschaft, zu Unterstützungsangeboten im Quartier und in der Stadt, zum Unterstützungsbedarf, zur Alltagsgestaltung und Nutzung der Kultur- und Freizeitmöglichkeiten für Senioren in Ludwigshafen. Die Koordinierungs- und Projektgruppe an der Anna-Freud-Schule will mit dieser Frageaktion bei den Senioren der Stadt Ludwigshafen die Ist-Situation und den Verbesserungsbedarf empirisch erfassen und selbst Unterstützungsangebote für die Senioren im Quartier und in der Stadt Ludwigshafen entwickeln. Sowohl bei den Senioren beim Senioren-Café in LU-Süd als auch bei den Vertretern der stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen bei der Pflegekonferenz der Stadt Ludwigshafen fanden das Projekt der Anna-Freud-Schule und der in der Anna-Freud-Schule erarbeitete Fragebogen eine große Zustimmung. Es wurde dabei von vielen Vertretern der Pflegeeinrichtungen deutlich gemacht, dass dieses Projekt in Ludwigshafen benötigt wird, und dass auch die Einrichtungen, die durch den Pflegenotstand in Ludwigshafen, aufgrund des fehlenden Pflegepersonals, sich meist nur auf die zentralen Pflegetätigkeiten beschränken müssen, solche zusätzlichen Aktivitäten für die Stadtgesellschaft benötigen.
Die Einrichtungsvertreter sagten den Vertretern der Anna-Freud-Schule zu, dass sie sich mit ihren Klienten an der Frageaktion der Anna-Freud-Schule beteiligen wollen. Sie forderten die Schule sogar auf, sehr bald mit den geplanten Aktivitäten wie Angeboten im Bereich Bewegung, PC- und Handy-Nutzung, Begleitung zu Kulturveranstaltungen, Botengänge, Lesungen und weiteren Angeboten für Senioren im Quartier und in der Stadt zu beginnen.
Vor allem sprachen sie gegenüber den Anna-Freud-Vertretern aus, dass sie mit ihren Einrichtungen und in ihren Möglichkeiten die Anna-Freud-Schule bei diesem Projekt nachhaltig unterstützen möchten. Sobald die begonnene Befragung der Anna-Freud-Schule in dem Projekt „Nachbarschaftshelden“ abgeschlossen ist und das Koordinierungsteam die Fragebögen an der Anna-Freud-Schule ausgewertet und evaluiert hat, werden in dem Koordinierungsteam die entsprechenden Planungen zur Umsetzung der Aktivitäten in dem Projekt „Nachbarschaftshelden“ fixiert und zeitnah von Schülern und Lehrkräften der Schule umgesetzt.laub/ps

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