Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik 2018 im Stadtgebiet
Polizei zieht positive Bilanz

Thorsten Mayer, Leiter der Polizeiinspektion 1, bei der Vorstellung und Erläuterung der Zahlen  Foto: Schäfer
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  • hochgeladen von Frank Schäfer

Polizei. Eine insgesamt positive Bilanz zogen Thorsten Mayer, Leiter der Polizeiinspektion 1, und Erik Hippchen, Verkehrssachbearbeiter bei der Polizeidirektion Kaiserslautern, bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2018 im Kaiserslauterer Stadtgebiet. So sind weniger Unfälle, weniger Verletzte und eine Aufklärungsquote bei Unfallfluchten von rund 44 Prozent zu verzeichnen. Negativ ist allerdings, dass es im vergangenen Jahr zu zwei Todesopfer gekommen ist und die Zahl der Unfälle mit Kindern und Senioren leicht gestiegen ist.
Die Anzahl der Verkehrsunfälle ist leicht gesunken, auf 5.036 im Jahr 2018, während es im Jahr zuvor noch 5.109 waren. „Das haben wir teilweise der Baustellensituation auf der Autobahn zu verdanken“, erklärt Mayer. „Dadurch fließt jetzt weniger Verkehr durch die Stadt.“ Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern ist von 26 auf 38 gestiegen. Dabei wurden im vergangenen Jahr 32 verletzt, in 2017 waren es 28. 13 Unfälle wurden von Kindern selbst verursacht, zehn davon mit Fahrrädern, und in drei Fällen waren die Kinder zu Fuß unterwegs. Der Anstieg lasse sich zwar nicht mit Bestimmtheit erklären, „doch es kann sein, dass das gute Wetter im vergangenen Jahr dabei eine Rolle spielte“, so Mayer.
Die Senioren - eine weitere Risikogruppe im Straßenverkehr - sind immer häufiger an Unfällen beteiligt. 1.026 Unfälle mit Senioren passierten im vergangenen Jahr, zuvor waren es 970. Unfälle, an denen Menschen, die 65 Jahre und älter sind, beteiligt sind, werden in etwa 70 Prozent der Fälle von den Senioren selbst verursacht. „Mit zunehmendem Alter nehmen Konstitution, Gesundheit und Beweglichkeit ab“, erklärt Mayer. „Das macht die Erfassung komplexer Verkehrssituationen, wie etwa beim Abbiegen, schwieriger.“ Positiv ist, das im Straßenverkehr 2018 weniger Senioren verletzt worden sind als im Jahr zuvor.fsc

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