Blutspendedienst ruft zur „Sommer-Blutspende“ auf
Temperatur steigt - Blutspende-Aufkommen sinkt

Blut spenden kann jeder ab 18. Jahren, Neuspender bis zum 68. Lebensjahr.
  • Blut spenden kann jeder ab 18. Jahren, Neuspender bis zum 68. Lebensjahr.
  • Foto: DRK-Blutspendendienst
  • hochgeladen von Amanda Kollross

Blutspende.  Der Sommer ist da und das Blutspende-Aufkommen sinkt dramatisch. Bereits seit Wochen schrumpfen die benötigten Vorräte an Blutkonserven – doch mit dem Anstieg der Temperaturen und der Hitze fällt das Blutspende-Aufkommen quasi in den Keller.Bestimmte Blutgruppen, wie alle Rhesus negativen und die Blutgruppe 0, können täglich nicht mehr in den benötigten Mengen an die Krankenhäuser abgegeben werden. „Jeden Tag sind wir auf 3.500 Blutkonserven zur Versorgung der Patienten in den Kliniken angewiesen“, betont Stephan David Küpper, Pressesprecher beim DRK-Blutspendedienst West. „Krebstherapien, Herzbehandlungen und Unfallversorgungen machen keine Sommerpause“, so Küpper weiter. Während der Ferienzeit fehlen einfach zu viele Blutspender, hinzukommt, dass Rückkehrer aus bestimmten Urlaubsregionen beim Blutspenden erst einmal pausieren müssen. Wenn sie sich zum Beispiel in einem Land mit Malaria-Risiko aufgehalten haben, ist eine Blutspende erst sechs Monate nach der Rückkehr wieder möglich. Blutspender sind Lebensretter, etwa 4,6 Millionen Vollblutspenden werden pro Jahr in Deutschland entnommen. Bei der Vollblutspende wird ein halber Liter Blut über die Armvene in ein Beutelsystem entnommen und bei der anschließenden Verarbeitung in die verschiedenen Bestandteile (Blutkomponenten) aufgeteilt. Dank dieser Auftrennung in seine Komponenten (rote Blutkörperchen, Blutplasma und Blutplättchen) kann mit einer Vollblutspende mehreren Menschen geholfen werden, weil Empfänger ganz gezielt nur die Komponenten des Blutes erhalten, die sie benötigen. Mit einer einzigen Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten Menschen geholfen werden Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ganz uneigennützig beim Roten Kreuz Blut gespendet haben. Neben Unfallopfern oder Herz-Kreislaufpatienten sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen. Die Blutspende selbst dauert nur wenige Minuten. Mit der Aufnahme der Spenderdaten, der Registrierung, der ärztlichen Untersuchung und der Erholungsphase nach der Spende muss mit einem gesamten Zeitaufwand von etwa einer Stunde gerechnet werden. Blut spenden kann jeder ab 18. Jahren, Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Zur Blutspende sollte immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Blutspender sind ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen mit ihrer Blutspende gesellschaftliches Engagement und übernehmen Verantwortung.Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 11 94911 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Informieren Sie sich unabhängig davon im Internet unter www.blutspendedienst-west.de. ps/ako

Blutspendetermine in der Region:

Donnerstag, 19. Juli, von 16 bis 20 Uhr im katholischen Pfarrzentrum, Kirchenstraße 16, Schifferstadt
Donnerstag, 13. September, von 17 bis 12.30 Uhr, Schulturnhalle, Schwarzwaldweg 3, Römerberg
Donnerstag, 20. September, von 15 bis 19.30 Entnahmemobil, vor dem Rathaus, Konrad-Adenauer-Platz 6, Dudenhofen
Montag, 24. September, von 14.30 bis 18.30 Uhr im DRK-Haus, Karl-Leiling-Allee 5, Speyer

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