Schulbeginn in Speyer: Mehr Kontrollen vor Grundschulen
- Zum Schulbeginn verstärken Stadt und Polizei in Speyer die Kontrollen rund um Grundschulen.
- Foto: Stadt Speyer
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Speyer. Mit dem Ende der Sommerferien verstärken Stadt und Polizei in Speyer in den kommenden Tagen und Wochen die Kontrollen rund um Grundschulen. Für Familien und alle, die morgens oder mittags im Schulumfeld unterwegs sind, heißt das vor allem: mehr Aufmerksamkeit auf dem Schulweg und mehr Präsenz vor Ort.
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, finden die Maßnahmen gezielt an verschiedenen Grundschulen im Stadtgebiet statt. Nach Möglichkeit ist täglich eine andere Schule an der Reihe. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Kontrollen, sondern auch Gespräche, Information und Aufklärung.
Besonders im Blick stehen die typischen Bring- und Abholzeiten am Morgen und Mittag. Dann sollen Verkehrsteilnehmende für die besondere Schutzbedürftigkeit von Kindern im Grundschulalter sensibilisiert werden und sich im direkten Schulumfeld rücksichtsvoller verhalten.
Auch Elterntaxis stehen im Fokus
Ein besonderes Augenmerk gilt laut Stadt den sogenannten Elterntaxis. Halten oder verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge direkt vor Schulen oder in deren Umfeld können die Sicht einschränken und Querungsstellen für Kinder unübersichtlich machen.
Verkehrsbehörde und Polizei wollen deshalb auch gemeinsam mit Eltern und anderen Verkehrsteilnehmenden Wege finden, den Autoverkehr unmittelbar vor Schulen zu reduzieren. Unvermeidbare Bring- und Abholfahrten sollen möglichst sicher ablaufen.
Eine besondere Rolle spielt die Siedlungsschule. Dort hat sich die Verkehrssituation während der Sommerferien verändert. Die verstärkte Präsenz von Verkehrsbehörde und Polizei soll deshalb auch auf die neuen Regelungen aufmerksam machen, damit Eltern, Anwohnende und andere Verkehrsteilnehmende sich darauf einstellen können.
Verkehrsbehörde und Polizei erklären: „Unser Ziel ist es, dass Kinder sicher und möglichst selbstständig zur Schule gelangen können. Dafür braucht es neben klaren Verkehrsregelungen vor allem Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und Verständnis bei allen Verkehrsteilnehmenden“.
Wo Hinweise und Aufklärung ausreichen, setzen die Beteiligten auf Einsicht. Wo konkrete Gefahren oder Verstöße auffallen, greift die Verkehrsbehörde ordnungsrechtlich ein. Der gemeinsame Appell lautet deshalb, rund um Schulen langsamer zu fahren, aufmerksam zu beobachten und Kindern die nötige Zeit und Sicherheit zu geben.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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