„Die Gitarristas“ live am Freitag auf dem Dudenhofener Kunstsommer
Musik, die die Seele tanzen lässt

Das vielfältige, abwechslungsreiche und mitreißende Programm der „Gitarristas“ umfasst ein großes Repertoire von 30 Stücken mit spanischer, folkloristischer sowie populärer Gitarrenmusik.
  • Das vielfältige, abwechslungsreiche und mitreißende Programm der „Gitarristas“ umfasst ein großes Repertoire von 30 Stücken mit spanischer, folkloristischer sowie populärer Gitarrenmusik.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Amanda Kollross

Speyer. Musik tröstet. Musik berührt. Musik macht nachdenklich. Musik muntert auf. Musik lässt die Seele tanzen. Musik ist Leben. Die Speyerer Gitarristin Jutta Keller ist eine Frau, die mit ihrer Musik zahlreiche Seelen tanzen lässt. Vor zehn Jahren erfüllte sie sich einen langgehegten Traum und gründetet das erste Frauen-Gitarren-Ensemble Deutschlands: „Die Gitarristas“. Schon in den 90er Jahren, in ihrer Zeit in Mainz, kam Jutta Keller die Idee zu einem reinen Frauen-Gitarren-Ensemble, doch es mussten erst noch einige Jahre vergehen und der Umzug in die Heimat erfolgen, damit aus einer Idee Wirklichkeit wurde. 2007 startete Keller, wieder in der Heimat angekommen, fünf Gitarrenkurse für Frauen. 27 Frauen fingen damals an Gitarre zu spielen. „Im zweiten Jahr stellte sich dann heraus, dass einige Frauen etwas mehr wollten, dass sie auch gerne einmal auftreten wollten“, so die Gitarristin. Mit der Idee ein Frauen-Gitarren-Ensemble zu gründen, durchforstete Jutta Keller erst einmal die Ensembleliteratur, die nicht gerade viel hergab. Sie fing selbst an Stücke für ein Ensemble zu komponieren und so kam es, dass sich seit zehn Jahren allwöchentlich Frauen treffen, die Freude am gemeinsamen Musizieren haben, zusammen Gitarre spielen - und das mit anhaltendem Spaß an der Musik und am harmonischen Miteinander.

Drei Generationen, die miteinander Musik machen

„Es freut mich ganz besonders, dass wir seit diesem Jahr mit Anna-Maria und Lisa zwei sehr talentierte und junge Spielerinnen im Ensemble haben, so dass nun quasi drei Generationen miteinander Musik machen.“ Oft werde sie gefragt, wieso ausschließlich Frauen und wieso nur Gitarren? „Meine Antwort darauf ist ganz simpel: wieso eigentlich nicht? Gemischte Ensembles gibt es zur Genüge. Ich finde es gerade reizvoll, lediglich den Klang von so vielen Gitarren gleichzeitig zu hören. Mir persönlich fehlt dabei überhaupt kein anderes Instrument, da die Gitarre mit ihren vielfältigen Funktionen von Harmonie, Rhythmus- und Soloparts in der Lage ist, alles abzudecken,“ so die Gitarristin weiter.
Es sei auch immer wieder aufs Neue schön zu sehen, dass die Frauen das Gitarre spielen als persönliche Energiequelle nutzen. Das vielfältige, abwechslungsreiche und mitreißende Programm der 20 Frauen umfasst ein großes Repertoire von 30 Stücken mit spanischer, folkloristischer sowie populärer Gitarrenmusik. „Wir freuen uns auch stets über neue Mitspielerinnen.“ Hierbei sind lediglich Notenkenntnisse, eine etwa zweijährige Spielerfahrung und viel Spaß am gemeinsamen Musizieren nötig.

Finissage am Freitag, 17. August

Wer sich live von den „Gitarristas“ verzaubern lassen möchte, sollte sich den 17. August rot im Kalender anstreichen, denn an diesem Freitag tritt das erste Frauen-Gitarren-Ensemble Deutschlands auf dem Dudenhofener Kunstsommer auf. Die um 19.30 Uhr in der Festhalle beginnende Finissage wird mit der unvergleichlichen, spanischen Gitarrenmusik des Frauenensembles umrahmt. Der Eintritt zum Konzert ist frei. ako

Nähere Infos:
www.diegitarristas.de
www.wochenblatt-reporter.de/kunstsommer-dudenhofen

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