Deutlich weniger Schüler auf der Straße als im März
Fridays for Future in Speyer: "Leute lasst das Glotzen sein, reiht euch in die Demo ein"

"Wir streiken bis ihr handelt" - Fridays for future auf der Maximiliansstraße Speyer.
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  • "Wir streiken bis ihr handelt" - Fridays for future auf der Maximiliansstraße Speyer.
  • Foto: Lutz
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Speyer. Am Freitag gingen Schüler aus Speyer zum zweiten Mal auf die Straße, um auf den Klimanotstand aufmerksam zu machen. Deutlich weniger Schüler als noch im März beteiligten sich an der weltweiten Protestaktion "Fridays for Future". Die jungen Leute und auch Erwachsene marschierten  bei Sonnenschein durch die Innenstadt. Während sie  von der Stadthalle durch die Maximiliansstraße zogen, skandieren sie: „Leute, lasst das Glotzen sein, reiht euch in die Demo ein" und "Unsere Zukunft ist nicht verhandelbar.“  
Die Schüler forderten "Wir de­mon­s­trie­ren bis ihr handelt". Sie bekamen dafür von vielen Passanten spontanen Applaus, insbesondere auf der Maximiliansstraße. Auch Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) lief ein Stück mit. Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann stand mit einigen Teilnehmern der 72 Stunden-Aktion vor dem Dom und nickte anerkennend das Engagement der Jugendlichen. Die Landeskirche und  das Bistum Speyer stehen hinter der Protestbewegung der Jugendlichen. 

 Nicht alle Menschen befürworten die Aktion der jungen Leute und kritisieren das Streiken während der Schulzeit. Dass es auch anders geht und die Schüler ihr Engagement ernst meinen, zeigen die Karlsruher Schüler. Sie streikten in den Osterferien.
Im Vorfeld hatte die Partei Die Linke Speyer-Germersheim die Stadt Speyer für die harten Auflagen kritisiert. Pro 20 Schüler musste ein Ordner gestellt werden. Der Stadtverband der Linken bezeichnete in einer Pressemitteilung diese Auflage als "überzogen" und "Skandal der ersten Güte". jlz

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Wochenblatt Archiv aus Germersheim

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