Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus
3,4 Millionen Euro von Bund und Land

Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer erhält für den Ausbau seiner digitalen Infrastruktur gut 3,4 Millionen Euro aus dem Krankenhauszukunftsfonds | Foto: Klaus Landry
  • Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer erhält für den Ausbau seiner digitalen Infrastruktur gut 3,4 Millionen Euro aus dem Krankenhauszukunftsfonds
  • Foto: Klaus Landry
  • hochgeladen von Heike Schwitalla

Speyer. Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer erhält für den Ausbau seiner digitalen Infrastruktur gut 3,4 Millionen Euro aus dem Krankenhauszukunftsfonds: Rund 2,4 Millionen Euro stammen aus dem entsprechenden Fonds des Bundes. Gut eine Million Euro stellt das Land Rheinland-Pfalz zur Verfügung. Am Mittwoch, 2. Februar, übergibt Ministerialdirektor Daniel Stich vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit den Förderbescheid.

Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus finanziert mit den Fördermitteln eine Reihe digitaler Projekte, die die Versorgungsqualität weiter verbessern sowie Prozesse vereinfachen und sicherer machen sollen. „Wir freuen uns über die Förderung. Wir möchten sie vor allem dazu nutzen, unseren digitalen Reifegrad maßgeblich zu erhöhen“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Walter.

Der Gesetzgeber hat den digitalen Reifegrad als verbindliche Messgröße eingeführt, um den Fortschritt der geförderten Projekte standardisiert zu bewerten. Der Stand der Umsetzung muss in den kommenden drei Jahren permanent dokumentiert werden. Wichtige Förderkriterien sind eine messbar höhere Qualität in sämtlichen medizinischen, organisatorischen und administrativen Abläufen zugunsten der Patienten und Mitarbeitenden sowie die maximale Datensicherheit. Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus möchte in diesem Sinne bis Ende 2024 vier Teilprojekte Schritt für Schritt umsetzen.

„Der digitale Zugriff auf Daten, ihre schnelle Verfügbarkeit sowie die direkte Eingabemöglichkeit der Beobachtungen und Ereignisse ermöglichen eine schnelle Kommunikation aller Beteiligten“, hebt Pflegedirektorin Brigitte Schneider hervor. „Digitale Lösungen vermeiden Übertragungsfehler, beschleunigen den Informationsfluss und verbessern somit den Behandlungsprozess der Patienten.“

Bereits bewilligt sind drei Projekte: die Optimierung der digitalen Pflege- und Behandlungsdokumentation, die digitale Leistungsanforderung sowie telemedizinische Netzwerke. Ein Patientendatenmanagementsystem für die Intensivstation soll zum Beispiel dafür sorgen, dass Vitalwerte und andere Parameter direkt ausgelesen werden können. Das Behandlungsteam soll jederzeit unmittelbaren Zugriff auf die digital erfassten Daten haben, weniger Arbeit in die Dokumentation investieren und dafür mehr Zeit für ärztliche Versorgung und Pflege haben. Auch das Medikationsmanagement könnte dann komplett digital erfolgen, wäre ohne Zeitverzögerung für Stationen und Ambulanzen abrufbar.

Ein Tool zur digitalen Leistungsanforderung soll kardiologische Untersuchungen, Endoskopien und Ultraschalluntersuchungen verwalten und an benachbarte Bereiche übermitteln. Die hier eingesetzte Software kann an sämtliche kompatiblen Untersuchungsgeräte angeschlossen werden. Befunde und Anforderungen liegen sofort nach der Eingabe digital vor und können ohne Zeitverzögerung abgerufen werden. Die Daten sind auch nach Jahren ohne Qualitätsverluste rechtssicher abrufbar. Ziel des Projektes Telemedizinische Netzwerke ist es, die Kooperationen mit externen Behandlungspartnern in verschiedenen Bereichen der Patientenversorgung weiter zu optimieren und den sicheren Austausch von Patientendaten, die Anmeldung von Patienten und die Dokumentation von interdisziplinären Fallbesprechungen digital zu unterstützen - zum Beispiel bei der Zusammenarbeit des Onkologischen Zentrums mit niedergelassenen Experten und kooperierenden Kliniken.

Für ein viertes Projekt ist ein Förderantrag noch in Bearbeitung beim Bundesamt für Soziale Sicherung. Das Krankenhauszukunftsgesetz ist ein Investitionsprogramm mit einem Volumen in Höhe von 4,3 Milliarden Euro. Der Bund hat es Anfang 2021 beschlossen, um die Digitalisierung in Krankenhäusern zu unterstützen – auch vor dem Hintergrund der Corona-bedingt schwierigen wirtschaftlichen Lage vieler Häuser. Ziel ist eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur, um Patienten optimal zu behandeln und einen reibungslosen Austausch mit externen Partnern zu gewährleisten. Drei Milliarden Euro des Gesamtvolumens trägt der Bund, weitere 1,3 Milliarden Euro die Länder beziehungsweise die Krankenhausträger selbst. Für Rheinland-Pfalz steht ein Gesamtvolumen von rund 200 Millionen Euro zur Verfügung. Das Land Rheinland-Pfalz übernimmt davon 60 Millionen.

Wirtschaft & HandelAnzeige
Die ätherischen Öle werden bei der Aromaöl-Massage ganz gezielt auf die Wellness-Bedürfnisse des Kunden abgestimmt, können beruhigend, anregend, wärmend, muskelentspannend oder erfrischend wirken | Foto: monicore/Pixabay
4 Bilder

Wellness Massage in Speyer: Entspannung für Körper und Geist

Wellness Massage in Speyer. Wer im Alltag unter Stress, Verspannungen oder Erschöpfung leidet, findet in einer Wellness Massage eine wohltuende Möglichkeit, neue Kraft zu tanken. In der Praxis für Physiotherapie von Beate und Georgios Tzoutzomitros in der Dudenhofener Straße 6a in Speyer stehen Entspannung und persönliches Wohlbefinden im Mittelpunkt. Duftende Aromaöle, ruhige Musik und eine angenehme Atmosphäre schaffen den passenden Rahmen für eine kleine Auszeit. Im Gegensatz zu einer...

Wirtschaft & HandelAnzeige

Gravelbike Ludwigshafen: Fahrrad XXL Kalker präsentiert starke Auswahl für Gravel-Fans

Gravelbike Ludwigshafen. Wer ein neues Gravelbike sucht oder seine Ausstattung erweitern möchte, findet bei Fahrrad XXL Kalker in Ludwigshafen eine große Auswahl an Bikes, Zubehör und passender Bekleidung für vielseitige Touren auf unterschiedlichstem Untergrund. Gravelbikes stehen für Flexibilität und Fahrspaß - egal ob auf Asphalt, Schotterwegen oder Waldstrecken. Immer mehr Radfahrer entdecken die sportlichen Allrounder für Freizeit, Training und Abenteuer-Touren. Fahrrad XXL Kalker bietet...

RatgeberAnzeige
Körperliche Aktivität während und nach einer Krebstherapie hat einen positiven Einfluss auf die Heilung | Foto: karrastock/stock.adobe.com
4 Bilder

Rehasport nach Krebs in Speyer: Mit Bewegung Schritt für Schritt zurück ins Leben

Rehasport nach Krebs. Eine Krebsdiagnose verändert das Leben von heute auf morgen. Nach Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung fühlen sich viele Betroffene körperlich geschwächt und fragen sich: Wie kann ich wieder Vertrauen in meinen Körper gewinnen? Genau hier setzt der Rehasport nach Krebs an. Unter fachlicher Anleitung hilft er dabei, Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer behutsam wieder aufzubauen und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen,...

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

Cornelia Bauer auf Facebook

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

78 folgen diesem Profil

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Online-Prospekte in Speyer und Umgebung



Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.