Musikschule lädt zu Abschlusskonzert
Suzukifreizeit in Speyer

Die Suzuki-Methode ist eine besondere Form des frühinstrumentalen Musikunterrichts, benannt nach ihrem Begründer Shinichi Suzuki, wonach Kinder zunächst nach Gehör musizieren, bevor sie das Notenlesen erlernen.
  • Die Suzuki-Methode ist eine besondere Form des frühinstrumentalen Musikunterrichts, benannt nach ihrem Begründer Shinichi Suzuki, wonach Kinder zunächst nach Gehör musizieren, bevor sie das Notenlesen erlernen.
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Speyer. Am Sonntag, 10. Juni, findet um 14 Uhr im kleinen Saal der Stadthalle das Abschlusskonzert der diesjährigen Suzuki-Freizeit statt. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist der Suzukiverein Rhein-Neckar, zu dem sich Suzukilehrer der Musikschulen Speyer, Worms, Grünstadt und Ingelheim zusammengeschlossen haben und jährlich an wechselnden Orten in Rheinland-Pfalz eine Freizeit anbieten. In diesem Jahr wird vom 8. bis 10. Juni in der Jugendherberge der Stadt Speyer Einzel- und Gruppenunterricht für die teilnehmenden Schüler, ein Früherziehungskurs für Drei- bis Sechsjährige und das gemeinsame Musizieren im Elternorchester angeboten. Neben den Suzuki-Stücken ist das Thema „Oper und Operetten“ Teil des diesjährigen Programms. Gemeinsames Musizieren, Vorträge für begleitende Eltern und Dozenten sowie ein reger Austausch aller Beteiligten werten die ohnehin intensive Zeit weiter auf. Für sehr fortgeschrittene Schüler findet zudem ein mehrstündiger Meisterkurs in den Räumen der Musikschule statt.Die Suzuki-Methode ist eine besondere Form des frühinstrumentalen Musikunterrichts, benannt nach ihrem Begründer Shinichi Suzuki, wonach Kinder zunächst nach Gehör musizieren, bevor sie das Notenlesen erlernen, so wie Kinder zunächst sprechen und dann erst lesen lernen. Shinichi Suzuki nannte seine Methode auch „Talenterziehung“. Er war zutiefst davon überzeugt, dass Talent und Begabung nicht angeboren sind, sondern dass jedes Kind dies entwickeln könne, wenn es nur entsprechend dem eigenen Wissens- und Entwicklungsstand von liebevollen Eltern und Lehrern gefördert und unterrichtet würde. Im Alter von drei bis vier Jahren sei die kindliche Freude an der Musik noch ganz lebendig und das Lernen nach Gehör und durch Imitation selbstverständlich, so Suzuki. ps

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