Bund bestätigt Ausbauvariante der B 10 in der Südwestpfalz

Der Bund hat die Vorzugsvariante für den Ausbau der B 10 bestätigt. | Foto: Monika Klein
  • Der Bund hat die Vorzugsvariante für den Ausbau der B 10 bestätigt.
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Südwestpfalz. Der Bund hat die vom Land favorisierte Variante für den vierstreifigen Ausbau der B 10 zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein bestätigt. Wie das Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz mitteilte, betrifft die Entscheidung den Ausbau auf der bestehenden Trasse in der Südwestpfalz.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder erklärte: „Dies ist ein wichtiger Schritt zum Ausbau der B 10, auf den die Region dringend wartet. Die Verkehrsbelastung ist hier heute schon sehr groß. Daher ist ein verkehrssicherer Ausbau der B 10 unverzichtbar. Jetzt kann das Land in die nächste Planungsphase einsteigen.“
Achim Schwickert, Landesminister des Innern, für Integration und Verkehr, sagte: „Mit der Bestätigung der Vorzugsvariante haben wir einen wichtigen Meilenstein für den Ausbau der B 10 erreicht. Das ist ein gutes Signal für die Menschen und Unternehmen in der Südwestpfalz. Jetzt gilt es, die weiteren Planungen zügig und mit der gebotenen Sorgfalt voranzubringen. Unser Ziel ist es, die Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit der Strecke nachhaltig zu verbessern und dabei die Belange von Mensch und Natur bestmöglich zu berücksichtigen.“

Nächste Planungsstufe kann beginnen

Nach der Bestätigung des Bundes kann das Land nun die nächste Planungsstufe, den sogenannten Vorentwurf, einleiten. In dieser Phase konkretisiert es die gewählte Trassenführung gegenüber der Vorplanung weiter und arbeitet sie technisch vertieft aus.
Nach Angaben des Ministeriums bildet der Vorentwurf zugleich die wesentliche Grundlage für das anschließende Planfeststellungsverfahren. Die B 10 verbindet als zentrale West-Ost-Achse die Rheinebene bei Landau mit dem Raum Pirmasens.
Für den Abschnitt zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein hatte der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz die Vorplanung abgeschlossen und dem Bundesministerium für Verkehr die Variante I zur Zustimmung vorgelegt. Dabei handelt es sich um einen bestandsnahen Ausbau auf der bestehenden Trasse.
Im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen ist ein vierstreifiger Ausbau der B 10 zwischen Hinterweidenthal und Landau vorgesehen. Das Gesamtvorhaben gliedert sich in fünf Teilprojekte, von denen sich der Abschnitt zwischen Landau und Godramstein bereits im Bau befindet. red

Autor:

Frank Schäfer aus Pirmasens

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