Interview der Woche
Gabriele Albrecht vom Neustadter Bürgerverein Winzina

Gabriele Albrecht.

Neustadt. Seit vor zehn Jahren das endgültige „Aus“ für die legendäre Winzinger Kerwe erfolgte, ist es auch um den Bürgerverein Winzina etwas ruhiger geworden. Mittlerweile ist der älteste Bürgerverein Neustadts unter dem Vorsitz von Friedhelm Mutschler wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geworden. Gut angenommen wurde im letzten Jahr der „Winzinger Hock“, dem etliche Anwohner beiwohnten. Markus Pacher sprach mit Schriftführerin Gabriele Albrecht über vergangene und künftige Vorhaben.

??? Frau Albrecht: Wie sind Sie auf den Verein gestoßen?
Gabriele Albrecht: Friedhelm Mutschler hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, mich für den Verein zu engagieren. Zusammen mit Bernd Himpel hatten wir dann überlegt, wie wir nach außen hin wieder irgendwie wieder Fahrt aufnehmen könnten. Da entstand die Idee, unter dem Motto „Winzinger Hock“ Menschen unseres Stadtteils zusammenzubringen, um einen Austausch untereinander zu fördern.

??? Als nächstes plant der Verein eine Gedenkfeier zum Bombenabwurf auf Winzingen vom 17. März 1945. Steht das genaue Programm schon fest?
Für unsere Veranstaltung am 20. März suchen wir noch altes Fotomaterial. Wir möchten die Bilder an die Wand projizieren und in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern vom Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium auf die Bombennacht Bezug nehmen. Die Schüler wollen sich in Form von Rollenspielen mit dem Thema befassen - wir sind sehr gespannt, was dabei herauskommt.

??? Der Verein ist also offensichtlich noch nicht gestorben.
Gabriele Albrecht: Nein, keineswegs. So werden wir wie im letzten Jahr wieder zum „Winzinger Hock“ einladen. Alle, die Freude am lockeren Austausch über unser Viertel haben, sind bei willkommen, selbstverständlich auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen.
???Geht es dabei nur um geselliges Beisammensein bei Wein und Plausch oder steckt da etwas mehr dahinter?
Gabriele Albrecht: Wir wollen das ganz locker anpacken, aber natürlich freuen wir uns, wenn bei dieser Gelegenheit Leute aus dem sozialen, kulturellen oder politischen Bereich kommen und ihre Ideen einbringen, mit dem Ziel, das Leben in unserem Quartier lebenswerter zu machen.

???An welche Diskussionsthemen denken Sie konkret?
Gabriele Albrecht: Der Bürgerverein Winzina hat sich zum Beispiel in Sachen „Verkehrspolitik“ eingebracht, wie etwas in der Diskussion um das Dauerthema „Winzinger Spange“. Eine Kontaktaufnahme mit der Stadt ist bereits erfolgt. Generell wollen wir verschiedene Projekte entwickeln und dabei den Blick auf Bereiche wie die Wallgasse, Wege zu den Schulen oder die Martin-Luther-Straße lenken.

Kontakt

Wer sich für den Bürgerverein Winzina interessiert, kann gerne über E-Mail (Winzina1951@aol.de) oder Telefon (06321 80142) Kontakt aufnehmen.
Bürgerverein Winzina
Friedhelm Mutschler
Martin-Luther-Straße 23
67433 Neustadt

Autor:

Markus Pacher aus Neustadt/Weinstraße

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