BBS Neustadt räumt bei Nachwuchsingenieur-Wettbewerb ab
- Kammerpräsident Dr. -Ing. Horst Lenz (rechts), Volker Tschiedel (Bildungsministerium Rheinland-Pfalz, links) sowie Vizepräsident Frank Haupenthal (3.v.r.) und Katharina Häuser aus dem Vorstand (2.v.r.) gratulierten Jennifer Fernando, Lojain Alzir und Selina Klobetanz (Mitte) mit ihrem Modell „L`arène des fleur“ zum 1. Platz in der Altersklasse II. Sie erhielten 250 Euro Preisgeld, einen Siegerpokal und eine Siegerurkunde und nehmen am 19. Juni 2026 am Bundesentscheid in Berlin teil.
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Neustadt. Großer Erfolg für die Berufsbildende Schule Neustadt/Weinstraße: Beim Schülerwettbewerb „Junior.ING“ der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz hat ein Schülerinnen-Team aus Neustadt den ersten Platz in der Alterskategorie II ab Klasse 9 gewonnen. Auch zwei weitere Teams der Schule wurden ausgezeichnet.
Unter dem Motto „Arena – gut überdacht“ entwickelten und bauten Schülerinnen und Schüler aus ganz Rheinland-Pfalz Modelle für ein Arenadach mit Tribüne und Bühne. Dabei mussten die Konstruktionen sowohl technisch als auch gestalterisch überzeugen.
Den ersten Platz in der Alterskategorie II sicherten sich Lojain Alzir, Jennifer Fernando und Selina Klobetanz aus der elften Klasse der Berufsbildenden Schule Neustadt/Weinstraße. Ihr Modell trägt den Namen „P L´arene des fleur“.
- Kammerpräsident Dr. Horst Lenz (l.) und Volker Tschiedel, Bildungsministerium Rheinland-Pfalz (r.) gratulierten Christoph Müller und Colin Steidel (Mitte) mit dem Arena-Dach „Starwave Stage“ zum 4. Platz in der Altersklasse II. Nicht anwesend waren Sina Boestel und Marvin Reiß.
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Auch weitere Teams der BBS Neustadt waren erfolgreich: Das Modell „Starwave Stage“ von Sina Boestel, Christoph Müller, Marvin Reiß und Colin Steidel sowie „OctaTriRing“ von Marlon Spanke und Maximilian Layh – beide Teams aus der zwölften Klasse – wurden jeweils mit dem vierten Platz ausgezeichnet.
In der Alterskategorie I gewann die Viertklässlerin Franziska Nalbach aus Hermeskeil mit ihrem Modell „Phönix Stage“. Die Erstplatzierten beider Alterskategorien vertreten Rheinland-Pfalz beim Bundeswettbewerb im Juni in Berlin. Dort treten sie gegen Nachwuchsingenieure aus 14 weiteren Bundesländern an.
Insgesamt beteiligten sich 320 Schülerinnen und Schüler von 32 Schulen am Wettbewerb und reichten 124 Modelle ein. Besonders stark vertreten war die Alterskategorie I mit 205 Teilnehmern, während in der Alterskategorie II 115 Schülerinnen und Schüler antraten. Der Anteil der Mädchen lag insgesamt bei 40 Prozent, in der Altersklasse I sogar bei fast 50 Prozent.
Die diesjährige Aufgabe stellte die Teilnehmer vor besondere Herausforderungen. Gefordert waren Planung und Bau eines Arenadachs unter klaren Material- und Maßvorgaben. Neben Belastungstests mussten die Modelle auch simulierten Windkräften standhalten, die mithilfe eines Föhns getestet wurden. Gleichzeitig blieb Raum für kreative Gestaltungsideen.
Dr.-Ing. Horst Lenz, Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, würdigte die Leistungen der Teilnehmer. Wer ein funktionierendes Arenadach konstruiere, denke bereits wie ein Ingenieur. Die Schülerinnen und Schüler hätten gezeigt, dass sie kreative Ideen technisch durchdacht umsetzen können.
Auch Bildungsminister Sven Teuber lobte das Engagement der Teilnehmer.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |
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