Osterkonzert im Hambacher Schloss: Festlicher Auftakt der Schlosskonzerte
- Ausnahmegeigerin Elisso Gogibedaschwili
- Foto: Andrej Grilc
- hochgeladen von Eva Bender
Hambach. Am Ostermontag, 6. April, um 11 Uhr eröffnet das Kurpfälzische Kammerorchester (KKO) seine traditionsreiche Reihe der „Hambacher Schlosskonzerte“ mit einem festlichen Osterkonzert im historischen Festsaal des Hambacher Schlosses. Die beliebte Konzertreihe umfasst in der Saison 2026 wieder drei Matinéen zu Ostern, Pfingsten und im Advent.
Im Mittelpunkt des Auftaktkonzerts steht die junge Ausnahmegeigerin Elisso Gogibedaschwili, Stipendiatin der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Sie präsentiert Joseph Haydns Violinkonzert Nr. 1 in C-Dur sowie Franz Schuberts Rondo für Violine und Orchester in A-Dur, zwei Werke, die Virtuosität und Klangschönheit vereinen. Ergänzt wird das Programm durch Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart und Samuel Coleridge-Taylor. So entsteht ein abwechslungsreicher musikalischer Bogen von der Wiener Klassik über die Frühromantik bis hin zu spätromantischen Klangwelten des frühen 20. Jahrhunderts.
Die musikalische Leitung übernimmt der Neustadter Geiger Sebastian Schmidt, Primarius des renommierten Mandelring Quartetts und in der Spielzeit 2025/26 Konzertmeister beim KKO. Das Programm verspricht heitere Leichtigkeit und virtuos gespielte Freude an diesem festlichen Konzertvormittag.
Programm:
- Wolfgang Amadeus Mozart (1756‒1791): Streichquartett Nr. 7 Es-Dur KV 160 „Mailänder Sinfonie“
- Joseph Haydn (1732‒1809): Violinkonzert Nr. 1 C-Dur Hob. VIIa:1
- Franz Schubert (1797‒1828): Rondo für Violine und Orchester A-Dur D 438
- Samuel Coleridge-Taylor (1875‒1912): 4 Noveletten für Streichorchester op. 52
Mitwirkende:
- Elisso Gogibedaschwili, Violine
- Sebastian Schmidt, Konzertmeister und Leitung
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz statt.
Über Elisso Gogibedaschwili
Geboren 2000 in Vorarlberg/Österreich, gilt Elisso Gogibedaschwili seit frühester Kindheit als musikalisches Ausnahmetalent. Ihr internationales Solistendebüt gab sie bereits mit 10 Jahren in Budapest. Seither spielte sie in renommierten Sälen wie dem Teatro Bibiena in Mantua, dem Smetana Saal in Prag, den Glenn Gould Studios in Toronto, dem Musikverein Klagenfurt und beim Alba Music Festival.
Sie konzertierte mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Israel Symphonieorchester, der Janáček Philharmonie, dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, dem Orquestra Sinfônica de Porto Alegre, dem Wuhan Philharmonic Orchestra und dem Orchestra da Camera di Mantova. 2025 debütierte sie in der Carnegie Hall in New York.
Gogibedaschwili ist Stipendiatin bei der Villa Musica Rheinland-Pfalz, der Konzertförderung des Deutschen Musikrats und des Richard-Wagner-Verbands Österreich. Sie spielte als einzige Streicherin im Rahmen der Bayreuther Festspiele. Ihre Ausbildung umfasst Studien an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und der Hochschule Luzern sowie Meisterkurse bei renommierten Musikern wie Midori, Ana Chumachenco und Pavel Vernikov. Ihre Violine stammt aus dem Ende des 17. Jahrhunderts, eine großzügige Leihgabe der Familie Otten.
Karten
Karten sind erhältlich unter der Telefonnummer 0621 14554, über Reservix unter www.kko.de sowie an der Tageskasse. Schüler und Studenten bis einschließlich 27 Jahre können 30 Minuten vor Konzertbeginn Last-Minute-Tickets direkt an der Tageskasse erwerben.
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.