Hybride Kriegsführung im Fokus: Hambacher Gespräch diskutiert KI-Waffen und Internetpropaganda
- Dr. Christoph Heusgen
- Foto: MSC-Kuhlmann
- hochgeladen von Eva Bender
Neustadt. Das diesjährige Hambacher Gespräch endet mit einer hochkarätigen Veranstaltung am Donnerstag, 20. November, um 19 Uhr im Hambacher Schloss. Unter dem Titel „Zwischen KI-Waffen und Internetpropaganda. Hybride Kriege als Gefahr für die äußere Sicherheit“ widmet sich die vierte Ausgabe der Reihe dem Leitthema Sicherheit.
Hybride Kriegsführung ist heute allgegenwärtig: KI-gesteuerte Desinformationskampagnen, Drohnen-Spionage, Hackerangriffe auf deutsche Parteien und sogar Paketbomben in Frachtflugzeugen sind nur einige Beispiele. Militärische Experten warnen, dass Russland bereits hybride Angriffe auf Deutschland gestartet hat. Um darauf reagieren zu können, fordert die Bundeswehr höhere Investitionen, da der hybride Raum zwischen digitalen und konventionellen Waffen lange vernachlässigt wurde.
Doch wie real ist die Bedrohung für Deutschland? Welche Ziele verfolgen Russland und andere Akteure mit hybrider Kriegsführung? Und wie weit ist Deutschland bei der digitalen Verteidigung? Diese Fragen diskutieren Dr. Christoph Heusgen und Prof. Dr. Haya Schulmann im Rahmen des Hambacher Gesprächs.
Dr. Heusgen, ehemaliger sicherheitspolitischer Berater von Bundeskanzlerin Merkel, Ständiger Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen und Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, bringt umfassende Erfahrung aus der internationalen Diplomatie ein.
- Prof. Dr. Haya Schulmann
- Foto: Farideh Diehl
- hochgeladen von Eva Bender
Prof. Dr. Schulmann, Professorin für Cybersicherheit an der Goethe-Universität Frankfurt und Mitglied des Direktoriums des Nationalen Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheit ATHENE, beleuchtet die technischen und strategischen Aspekte der digitalen Bedrohungen.
Die Veranstaltung beginnt mit einer Begrüßung durch Dr. Kristian Buchna von der Stiftung Hambacher Schloss und wird von Prof. Dr. Manuela Glaab (Frank-Loeb-Institut) moderiert. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung per E-Mail unter hambachergespraech@hambacher-schloss.de mit Vor- und Nachnamen ist erforderlich.
Die Veranstaltung wird von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, dem Frank-Loeb-Institut an der RPTU Kaiserslautern-Landau und der Stiftung Hambacher Schloss organisiert.
Weitere Informationen: www.hambacher-schloss.de
Autor:Eva Bender aus Neustadt/Weinstraße |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.